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Leben heißt leiden!

So, ich habe genug, genug von allem. Ich weiß nicht mal was ich hier konkret niederschreiben will, da ich auch das inzwischen für nicht mehr wirklich Sinnvoll
halte. Aber nun, aus irgendeinem Grund verspür ich das Bedürfnis mich ein letztes mal so umfangreich wie möglich mitzuteilen und versuche so gut es geht zu begründen warum ich diese Entscheidung getroffen habe! Jedoch bezweifle ich aber, dass das hier alle bis zum Ende durchlesen werden, im echten Leben schenkt mir nämlich auch niemand sein Gehör.

Wie schon zu Anfang erwähnt, ich hab es Satt! Ich sehe einfach kein Licht am Ende des dunklen
Tunnels, welcher sich auch mit anderen Worten als "Leben" beschreiben lässt.

Ich bin es Leid, und ich fürchte ich werde mich in diesem Statement, welcher wahrscheinlich noch etwas länger werden könnte, mehrmals wiederholen!

Nun, auf gut deutsch: Ich scheiße drauf! Auf das Leben! Es wird viel zu überbewertet, in meinen Augen hat das Leben und die bloße Existenz jeden Wert verloren! Bloß ein verzweifelt sprechender Verdauungstrakt.

Ich schaue nun nicht mehr wie früher mit Furcht und Zittern dem Tode ins Gesicht, sondern mit einem ehrlichem und erleichtertem lächeln. Endlich Ruhe, endlich Frieden, allein die Vorstellung ist herrlich! Endlich für immer schlafen, kein Stress mehr, kein täglicher Kampf mehr um die Belanglosigkeit meiner Existenz zu sichern.

Existenz, was bedeutet Sie schon?
Die Vergangenheit ist Teil meiner Zukunft,
Und die Gegenwart lässt sich nicht kontrollieren.

Es ist viel zu viel Shit in meiner Vergangenheit passiert, das prägt einen Menschen, ob er nun will oder nicht! Das leben hat mich zu dem geformt der ich heute bin, und ich kann unter dieser Last einfach nicht mehr leben. Ich will es einfach nicht!

Ich  bin wer ich bin, ich bin was ich auch immer ich bin! Und dieses Sein hat mich letztendlich zu diesem Schluss gebracht, es ist meine Entscheidung, und damit wohl mein Schicksal. Es ist nur wieder ein weiterer kläglicher Versuch irgendwie verstanden zu werden! Wozu auch immer, keine Ahnung was das bringen soll. Ist doch irgendwie eh alles sinnlos.

Ich war schon immer etwas anders als alle anderen, irgendetwas war immer an mir komisch oder eigenartig. Immer habe ich versucht, irgendwie ins Schema zu passen, nicht aus dem Rahmen zu fallen, immer dazugehören wollen, den anderen was beweisen wollen, jeden zu beeindrucken, Bestätigung und Anerkennung zu finden, doch es hat nie wirklich lange funktioniert! Ich bin irgendwie, gesellschaftsufähig, ich schätze mit diesem Wort lässt sich meine Situation am besten beschreiben.

Es fällt mir auch jetzt grade sehr schwer meine Gedanken zu ordnen und alles verständlich niederzuschreiben, ohne dauernd abzuschweifen...

Warum ich diesen Weg gewählt habe? Ganz einfach, ich weiß nicht wer ich bin, ich weiß nicht wozu ich bin, und ich weiß nicht was von diesem Leben will... oder was es von mir will. Ich bin total, total verwirrt, kann nicht mehr klar denken, das konzentrieren ist Hochleistungssport für mich... Ich habe einfach keine Kraft mehr...
und ich habe keine Lust mehr Kraft aus dem Nichts zu schöpfen und weiterzumachen, wofür ich nicht mal mehr einen Grund erkennen kann!

Meine Familie, was haben sie  davon, wenn ich noch weiter mache? Sie haben alle ihr eigendes Leben, das Leben geht auch ohne mich weiter.... also ist es sinnlos wenn meine Familie um mich trauern wird, warum um mich, denn ich bin es wirklich nicht Wert! Wenn ich zurückdenke, habe ich ihnen allen bisher eher Schwierigkeiten als Erleichterung bereitet. Ohne mich haben sie eine Sorge weniger!

Trotzdem wird sie das sehr erschüttern, da ich ja weiß, dass sie, oder die meisten von ihnen gläubig sind und an sowas wie einem Leben nach dem Tod glauben...
und ihnen beigebracht wurde, das für den Suizid auf einen die ewige Hölle wartet. Ich persönlich halte nicht viel davon, genauer gesagt, halte überhaupt nichts von dieser zweifelhaften Annahme.

Ich persönlich vermute, dass diese Lüge, wie so viele anderen Lügen, damals im Mittelalter von der Kirche verbreitet wurde. Die Menschen sollten Furcht vor dem Höllenfeuer haben, und damit dazu gezwungen sein, das elendige leidige Leben welches damals in der finsteren Zeit herrschte zu ertragen, damit die Kirche weiterhin die Massen beherrschen kann und ihr Geld kassieren kann!

Es ist nichts bewiesen niemand weiß, was nach dem Tod passiert! UND, wenn es wirklich so sein sollte, dass Gott einen verzweifelten Menschen der immer versucht hat irgendwie ein guter Mensch zu sein, und an sich selbst gescheitert ist in die Hölle wirft, dann gehe da freiwillig hin! Wenn Gott so grausam ist, und kein verständnis dafür aufbringen kann, jedoch in der Kirche als unendlich gnädiger Gott angepriesen wird, dann will ich mit ihm nichts zu tun haben!

Ich bin zwar kein Atheist, ich zähle mich zum Agnostiker, dennoch wäre ich mit der evt. Tatsache das nach dem Tod nichts, ist, ganz zufrieden, am besten wäre es aber, es wäre so geblieben und ich wäre nie geboren worden.

Ich habe eine weitreichende Vorstellungskraft, hab mich viel in Bereichen der Esoterik, Wissenschaft, Mythologie und dieses ganze Fantasy/Science Fiction(was man heutzutage auch schon als "Science Fact" bezeichnen könnte) Kram informiert. Ich hab mir Serien wie ein Junkie reingezogen... also, ich kann mir vorstellen das es irgendwo im oder über/hinter dem Universum eine oder mehrer höhere Mächte geben könnte, die dazu in der Lage wären das ganze Geschehen hier zu steuern.
Es muss kein alter Mann mit weißen Bart sein, (eine sehr einfältige Art sich Gott so vorzustellen.) Es gibt mehr Dimensionen als nur unsere bekannten 3 bzw. 4 Dimensionen, was darüber hinausgeht, ist mit unserem Gehirn nicht mehr vorstellbar.

Doch nur weil manche Menschen nicht dazu in der Lage sind sich etwas vorzustellen, bedeutet das nicht, das es nicht Existent ist! Ich schließe die Annahme einer Existenz Gottes nicht aus, anders kann ich mir das alles hier nicht erklären, alles hat doch einen Ursprung, wo kam dann der Urknall her?

Ich vermute das dieser Urknall durch diesen mysteriösen Gott herbeigeführt wurde. Aber das Gott die Welt in 7 Tagen erschaffen hat, glaube ich jedoch nicht, vielleicht hat er ja eine andere Zeitrechnung und ihm kamen diese Milliarden von Jahren während er das Universum formte vor wie 7 Tage!

Worauf ich jedenfalls hinaus will ist, das dieser Gott in meinen Augen keinesfalls mehr der Gott ist, der mir seid meiner Kindheit beschrieben wurde... wenn man alles auf die uns bekannte Realität zurückführt, ist dieser Gott ein sehr grausames Wesen. Ich habe viele Menschen sagen hören, sie würden Gott in der Natur erkennen,
wenn sie sehen wie schön und vielfältig sie ist, in diesem Punkt stimme ich ihnen zwar allerdings zu, jedoch, auch wenn er als der "Liebe Gott" bezeichnet wird, sehe ich keine Liebe in diesem Gott.

Nun, ich schließe nicht aus, das er viel Mühe und Hingabe in seine Schöpfung investiert hat, was wohl auch eine gewisse Form der Liebe ist, Nein, ich rede von einer anderen Form der Liebe, und zwar, der Nächstenliebe, ein leuchtendendes Beispiel dafür ist ein Name den wahrscheinlich fast jeder Mensch hier auf dieser Erde kennt, "Jesus, der Sohn Gottes", nun diese Liebe, ist nirgends zu finden, wenn man die Dinge genauer betrachtet, lebt alles, jedes Wesen, jede Pflanze, zu Selbsterhaltung. Todesstrukturen, wo man nur hinschaut, es heißt gefressen oder gefressen werden! Die Natur ist grausam, das Leben ist hart und grausam, es gibt nichts für umsonst, immer muss jemand das Leid tragen, meist der schwächere. Be Fast, or be the Last! Der Löwe reißt die Gazelle, der Hai zerfleischt den Seehund, die Spinne legt ihre Eier in einem Wirt ab, welches Qualvoll verendet. Ist das ein Gott der Liebe? Jemand der sowas erschafft? Und dann nur zusieht, wie alles sich gegenseitig zerfetzt?

Nun, es ist wenigstens unterhaltsam, dass streite ich nicht ab, wer schaut sich nicht gern ein guten Action Film an, oder liest ne spannende Lektüre... überall geht es um Mord und Totschlag, immer muss der Böse mit dabei sein, ohne ihn ne gäbs ja keine Spannung! Dieser Gott hat eindeutig spaß an seinem Werk gefunden!
Ich habe die Bibel komplett vom Anfang bis zum Ende durchgelesen, und das innherhalb kürzester Zeit, das alte Testament, es ist bitter grausam, und genau deshalb verdammt spannend! Welch Ironie.

Nicht mal Jesus als leuchtendes Beispiel für die Liebe dem die Rolle als Vegetarier viel besser zu Gesicht stehen würde, hat auf Fisch verzichtet. Er half seinen Jüngern mit seinen hellseherischen Kräften dabei Netze ins Wasser auszuwerfen, um möglichst viele Fische zu fangen. Einige könnten nun meinen, Fische sind niederes Getier, sie sind aussließlich zum Essen da und sie fühlen doch nichts, nun, diese Behauptung, ist meiner Meinung nach sehr kleinkariert! Auch sie sind schmerzempfindungsfähige Wesen. Menschen die die's gerne außer
Acht lassen, sind in meinen Augen empfindungsunfähig.

Der Mensch in manchen Augen als "Die Krone der Schöpfung" betrachtet, in anderen Augen als das grausamste Lebewesen auf diesem Planeten, ich finde das beides zu trifft. Wir sind definitiv an der Spitze der Nahrungskette, ich denke schon allein weil wir die Krönung der Schöpfung sind, sind wir auf Grund unserer Macht, zu solchem  Ausmaß an Grausamkeit fähig. Wir haben zich Spezies an den Rand ihrer Ausrottung getrieben, wir misshandeln die ganze Schöpfung, verpessten das Wasser, vergiften die Luft. Ich hab ehrlich gesagt keine Lust da näher drauf einzugehen, jeder der Augen hat, kann sehen was hier abgeht. Aber der Mensch schaut lieber weg, er ist zur Zeit scheinbar viel zu sehr mit anderen und wichtigeren Dingen beschäftigt, "soll sich doch jemand anders darüber den Kopf zerbrechen!"

Verschwörungstheorien sind von meiner Neugier ebenfalls nicht verschont geblieben!

Leute, wir leben in einer abgfuckten kranken Welt, wir wissen so gut wie gar nichts! Und nicht mal das wissen die meisten. Die Massenmedien, die Schule, die Regierung, sie lassen uns nur das wissen, was SIE uns wissen lassen wollen und darüber hinaus sind wir wie dumme Lämmer, die blind folgen und alles glauben müssen was man ihnen erzählt. "Es gibt mehr Ding’ im Himmel und auf Erden, als Eure Schulweisheit sich träumt".

Unser ganzes Regierungs und Finanzsystem sind auf Lügen und endloser Korruption aufgebaut, jeder f#ckt jeden. Leute ich weiß echt nicht was ich hier verloren hab, hier gibt es nichts für mich... auf so einer Welt will ich nicht leben! Meine Ideale und Moralvorstellungen entsprechen wohl oder übel, nicht unserer Realität...hat es Vorteile? Nein, soweit ich mich erinnere hat dieses Denken mich immer wieder zum Versager gemacht, ich war immer zu weich, zu hilfsbereit, zu verständnisvoll, zu geduldig, zu lieb, zu naiv, zusammenfassend zu dumm! Ich würde gern irgendwie ändern wie ich bin, aber ich kann es nicht, ich hab es versucht, ich kann vielleicht einige Zeit was vorspielen, aber die Maske kann ich nicht lange aufrechterhalten, dazu reicht mein Konzentrationsvermögen leider nicht aus.

Mein echtes inneres Ich, wird niemals Ernst genommen werden, doch das ist was ich will, ich will von den Menschen um mich herum Ernst genommen und respektiert werden, doch das schaffe ich nur, wenn ich denen was vorspiele, und zwar ein Selbtbewusstsein, das ich ich in Wirklichkeit gar nicht habe. Ich mache immer wieder die selbe Erfahrung, wenn ich den Leuten vorspiele wie Hart und Stumpf ich sein kann, und ich sie in Wirklichkeit eigentlich gar nicht brauche, kommen Sie alle an und wollen meine Freunde sein, bin ich jedoch kurzeitig mal ICH selbst und zeige wie sensibel ich bin, nimmt mich niemand mehr Ernst und behandelt mich wie ein kleines Kind.

Das ist der Grund, warum die Frauen auf Arschlöcher stehen, sie sind hart und strahlen damit Selbstbewusstsein aus, welches Notwendig ist um seine eigene Existenz zu sichern, Frauen stehen auf starke und intelligente Männer, die wissen was sie wollen, und wissen wie sie es bekommen können, du musst ein Arschloch sein, wenn du erfolgreich sein willst, denn oft ist das der Preis dafür, und es führen nur selten Wege dran vorbei.

Aber die meisten Frauen haben auch ein starkes Bedürfnis danach geliebt zu werden, ein Dilemma, denn Arschlöcher sind dazu nur selten in der Lage ehrliche Liebe zu zeigen. Haha. Trotzdem, lieber einen reichen Arsch, als einen armen Versager, der bringt doch keinem was. Ehrliche Liebe ist nichts Wert, sie ist hier fehl am Platz, es gibt sie nicht, sie ist eine Lüge, heuchlerisches Verhalten welches durch spezifisch chemische Prozesse die kurzzeitig im Gehirn auftreten hervorgerufen wird! Das altbekannte "Schmetterlinge im Bauch" Gefühl, auch das vergeht... Deshalb sind auch Ehen völliger Unsinn, wie viele Ehen werden nach kurzer Zeit wieder geschieden, obwohl in der ach so heiligen Kirche vor einem ach so heiligem Gott ein heiliges Gelübte abgelegt wird, was für eine verlogene Scheiße! Diese Ehe ist nur für eine Sache gut, man kann auf legale Weise Anspruch auf das Geld des Partners nehmen.

Ich sehe die Dinge wie sie wirklich sind, ich setz mir keine rosarote Brille auf, und verharmlose alles, diese Welt ist ein grausamer Ort, es ist die Hölle! Wenn man gerissen genug ist, kann man sich jedoch mit Geld ein angenehmes Leben machen. Aber die Welt dreht sich nicht nur um einen Menschen, jemand muss immer auf Kosten eines anderen leiden. Man muss natürlich auch noch stumpf genug sein, um das zu ignorieren. Der jenige der die Arschkarte zieht, ist der naive liebe Mensch der auf Kosten anderer zu leiden hat und sich von Zeit zu Zeit für den größten Idioten auf dieser Welt hält, und trotzdem seine Herzenseinstellung nicht ändern kann, weil er eben ist wie er ist.

Ich spreche überwiegend von meinen eigenen Erfahrungen, ein weiteres Beispiel dafür ist meine Zeit aus der Schule, ich bin der Ansicht, das es immer einen Loser in der Klasse geben muss, damit man einen Maßstab setzen kann wer der coolste ist, komisch, warum das wohl "cool" heißt? Hat einer schon mal darüber nachgedacht?

Es gibt Menschen die mich vielleicht für Intelligent halten, andere sehen mich nicht so, naja, früher war mir das mal wichtig, was die Menschen von mir halten, inzwischen ist mir das nicht mehr so wichtig. Blöd ist nur, das ich selbst nicht weiß was ich von mir halten soll, ich kann mich einfach nicht festlegen wer ich bin, ich wechsel von Stunde zu Stunde mein Gesicht, und bin immer wieder jemand anders, ich komme mit keinem Menschen klar, ich komme nicht mal mit mir selbst klar. Ich vermute, genau deshalb war ich damals so auf die Meinung anderer Menschen so angewiesen, weil ich über mich selbst keine bilden konnte, und nur auf Ablehnung traf, weil ich mich wegen meiner eigenen Unsicherheit für nicht gut genug hielt.

Ich fühle mich dumm aber schlau, irgendwie paradox, ich hörte das Intelligenz relativ ist, möglicherweise trifft das zu. Doch meine Form der Intelligenz ist nicht dazu geeignet, mich selbst aus diesem Schlamassel rauszuholen. Mein Leben ist total gefickt. Ich habe das Gefühl, ich könnte ausbrechen wie ein Vulkan. So viele gemischte negative Gefühle wie Wut, Trauer, Hass, Verzweiflung, wüten in mir und ich versuche sie alle irgendwie im Griff zu behalten, aber jeder Tag der vergeht, macht dieses Gefühl in mir nur noch schlimmer und intensiver. Ich habe Angst, was passiert wenn ich das alles mal rauslasse. Ich will es rauslassen, doch ich weiß nicht wie. Ich denke mir, wenn ich tot bin, ist endlich Ruhe, endlich Frieden.

Ich habe zu Gott gebetet, so viele und unzählige mal, aber nichts ist passiert, keine Linderung des Seelenschmerzes in mir, ich kann einfach keinen Frieden finden... Es gibt noch ne Menge die ich eigentlich noch gern schreibe würde, aber ich habe irgendwie einfach keine Lust mehr dazu... ich kann grad nichts anderes mehr, als einfach in die Leere zu starren... Ich wollte einfach nur mal ein kleinen Teil von mir raus lassen, und schauen ob es vielleicht noch mehr Menschen gibt, die verstehen was ich sage und evt. so ähnlich denken wie ich...

stell dir vor ich hab es gelesen...

habe zwar nicht alles verstanden,das muß ich ehrlicherweise zugeben.....

aber Gott kann dir da eh nicht helfen....du stellst das große ganze in frage so denke ich mir das ......

aber denk daran dieser schritt ist für immer...nur weil man anders ist als der ganze rest bedeutet das nicht man ist schlechter.

wenn du dich für andere verbiegen mußt ist das meist nicht gut,jeder sollte so sein wie er mag und andere sollten das akzeptieren und wenn nicht dene ihr Problem

aber da gibt es doch noch mehr was dich dazu antreibt,außer das gesamte ganze.....

was ist passiert das du so denkst und es beenden willst?

keine Wirkung ohne Ursache...........

denke darüber nach

glg Anni

Hallo Anni35, was hast du denn nicht verstanden?

das du dir so viele Gedanken um unnütze dinge machst,um unsere Gesellschaft...wer warum so ist oder wie es ist.

warum manche cool sein müssen und andere nicht,Frauen auf Arschlöcher stehen,ich ausgenommen verseht sich von selbst usw...........ist ganz schön verwirrend

ich habe schon lange aufgegeben über dinge nachzudenken die ich eh nicht ändern kann,manches ist eben so,aber scheiß drauf und mach dein eigenes ding.

was interessiert mich der da oben,mir hat er noch nie geholfen.

jeder ist für sich selbst verantwortlich und sollte das beste für sich wollen und das beste aus seinem leben machen....ohne sich anderen gegenüber zu verstellen.

man ist wie man ist und wem es nicht passt..Pech  gehabt, ich muß mich nicht für andere verbiegen,entweder sie nehmen einen so hin oder sie haben dann eh einen beschränkten Horizont

Hey, ich hoffe du bist noch da.

Ich find es gut dass du das alles geschrieben hast. Es muss einfach mal raus , dass versteh ich.

Ich versteh auch dein Gefühl von in die Leere starren. Mach ich auch oft.

Denke dass vielleicht mal eine Antwort vorbei fliegt.

Ich hab schon einen Selbstmordversuche hinter mir,

Sie haben mich wieder zurück geholt, Intensivstation usw. .

Ich sage dir, ich hab mich scheisse gefühlt danach. Hatte Wochenlang

schmerzen und bin in der Nacht aufgewacht weil ich die Herzmaschine pipsen hörte.

Es war schlimm, wie in einem Alptraum. Alle Menschen um mich herum waren weit weg. 

Bis heute habe ich Probleme meine Umwelt zu ertragen.

Diese Gleichgültigkeit allem und jedem gegenüber. Das oberflächliche Blah, Blah, Blah den ganzen Tag.

Zum Übel war der Zustand in der Zwischenwelt so schön, diese Ruhe, die Unbeschwertheit, dass ich jetzt oft denke

gerne wieder da zu sein.

Ich wünsche das Niemandem.

Das Leben ist sehr schwierig, aber ist es nachher wirklich besser ?

Ich kann dir nur den Rat geben, schreib wann immer du magst dass tut gut.  Alles rauslassen.

Es gibt immer jemanden den es interessiert. Pass auf dich auf..........

Grüsse timsun

  

Hallo Zweifler92,

Donnerwetter. Ein hartes Stück Arbeit, dass Du Dir da gemacht hast. Und ja, Du hast Recht: Es ist wirklich schwierig, es bis zum Ende durchzulesen, aber nicht wegen dem, was Du hier von Dir offenbarst, sondern wegen der ungeheuren Wucht, die sich vor einem auf türmt.

Erst einmal wegen der massiven Inanspruchnahme an Raum für Deine Gedanken, Gefühle und Deiner Beobachtungen, an denen Du mich hier teilhaben lässt. Und dann natürlich der bloße Text, den es wirklich mit höchster Konzentration zu lesen gilt, damit nichts verloren geht, was Du mir mitzuteilen hast.

Einmal am Ende angekommen, lässt sich aber in jedem Falle ein roter Faden erkennen, der sich durch dieses gesamte Werk verfolgen lässt. Im Übrigen hat es mir das Lesen erleichtert, dass Du Absätze eingebaut hast. Offenbar ist es Dir dadurch gelungen, auch die innere Struktur zu aktivieren, die Du benötigt hast, um Dich zu artikulieren.

In vielem, was Du hier von Dir preisgegeben hast, finde ich mich unwidersprochen wieder. Oder um es anders auszudrücken: Du nimmst mir in vielen Fällen die Worte aus dem Mund. Und ich kann förmlich Deine innere Zerrissenheit spüren. Deine Kämpfe mit Dir selbst. Als würdest Du gegen dich selbst Schach spielen. Ich bin froh, dass Du den Weg hierher gefunden hast. In der Psychologie wird gesagt, dass der Mensch ein Wesen ist, das gespiegelt werden will. Will sagen: Ich hätte das, was Du gerade durchmachst, nicht besser und nicht kraftvoller für mich formulieren können.

Und im Übrigen steht Dir selbstverständlich das Recht zu, alles, was Du wahrnimmst, in Zweifel zu ziehen. Ich will es mal so ausdrücken: Ich habe den Eindruck, dass Du mit so vielen Informationen gefüttert worden bist, die entweder überhaupt keinen Zusammenhang haben oder die im direkten Widerspruch zueinander stehen. Und das würde mich an „RoboCop“ Teil 2 erinnern, der sich nur noch dadurch befreien konnte, dass er sich ein paar Tausend Volt durch seinen kybernetischen Körper jagen konnte, um wieder einen klaren „Kopf“ zu bekommen.

Für uns Menschen kommt diese Methode natürlich nicht in Frage, wegen der irreversiblen Folgen, die uns daraus entstehen. Wir haben einen ungleich längeren Weg vor uns, der möglicherweise den Rest des Lebens beeinflusst. Und auf das, was uns in unserer aller Kindheit angetan worden ist, Gutes und Schlechtes, waren wir, die Empfänger dessen, diejenigen, die am wenigsten Einfluss darauf hatten. Entgegen aller Aussagen, die wir immer wieder zu hören bekommen haben. Und entgegen aller Liebesbeteuerungen derer, die für uns und unsere Bedürfnisse verantwortlich waren oder im eigentlichen Sinne verantwortlich gewesen wären.

In diesem Sinne heiße ich Dich hier herzlich willkommen und danke Dir für die einzigartige Möglichkeit, an dem, was Dich bis heute geprägt hat und ausmacht, teilzuhaben.

HG

Was ist Liebe? Dasselbe wie Hass, wenn du nicht aufpasst!!

Hallo Doubter, oder soll ich sagen - mein mitleidender Truthseeker :-). Schön dass du den Weg hierher gefunden hast.

Es tut gut alles rauszulassen, nicht? Von Superstrings, beschränkten Wahrnehmungen und Hirnkapazitäten unserer Spezies, über die sogenannten Erleuchteten, die sie zum Schlachthaus führen und den ewigen Mysterien des Universums in allen 11 Dimensionen -> Klasse! Ich würde dich gerne auf ein kühles einladen um mit dir die universelle Formel des Sinns und Zwecks des Seins zu erstellen :-). Ich bin seit 20 Jahren aktiv dabei das "Punkte-verbinden-Spiel" zu meistern, habe aber begriffen, dass das Leben dafür zu kurz ist. Dafür sind wir nicht geschaffen (von "wem" auch immer). Erstens wegen unserer Eintagsfliegen-Lebensdauer im Vergleich zu DER ZEIT (ok, ok, nennen wir es halt einfach mal so, weil es einfacher ist), und zweitens weil nicht einmal 10% unserer Genen aktiv sind. Doch wenn wir ALLES wüssten - wäre es dann nicht langweilig? Ich meine, stell dir vor, du kaufst dir ein spannendes Spiel. Doch anstatt es erst zu spielen, kaufst und liest du dir erst einmal das Lösungsbuch dazu. Wie viel Spannung hättest du dann letztlich an dem Spiel? Seit Homer, Archimedes, Aristoteles, Sokrates, ach... seit wir noch mit Speeren Dinosaurier jagten und zu denken anfingen, kamen wir nicht viel weiter, und werden es auch kaum. Zumindest nicht sehr nennenswert. Ich denke, du weißt, das alles Energie ist, die nicht verschwindet, sondern lediglich seine Form (oder auch Masse) ändert. Wenn wir es mal Seele nennen würden, das hier in dieser "materiellen" Welt nur mit einem schwachem Gemisch aus dem Teil der evolutionären Genen und/oder dem morphogenem Feld der Erde nur sehr geizig gefüttert wird, lege doch die Vermutung nahe, dass der Sinn unseren Seins (in jetziger Form) nicht der ist, ALLES zu WISSEN, sondern es einfach ZU ERFAHREN, denkst du nicht?

LG

Ivan