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Abschiedsbrief

Hey leute!

ich wollt mal fragen wer sich hier schon aller mit dem thema abschiedsbrief beschäftigt hat? Vor allem weiß ich überhaupt nicht wie man sowas beginnt? Schon die Anschrift, alles was mir bisher einfällt wäre "an die trauernden" oder so aber das klingt einfach viel zu geschwollen und leitet überhaupt nicht das ein worauf ich hinauswill, und dann das schreiben, es gibt Millionen Dinge die ich beim schreiben besser formulieren könnte, als beim reden, aber diese zusammenfassen? Sie fallen mir alle in dem Moment nicht ein? Ich Versuch mich da jetzt schon 2 Stunden aber es will mir nicht gelingen, habt ihr da schon erfahrungen gemacht?

ihr braucht euch absolut keine Sorgen um mich machen, die mit denen ich schreibe Wissen, dass es mir besser geht, aber es würde mir enorm gut tun das mal alles so in Worte zu fassen! Bitte keine Gedanken machen :P 

ich will da vor allem mal in Worte fassen was ich denen gern sagen würde, die keine Ahnung davon haben was sie mir angetan haben! vielleicht schaff Ichs ja mal das denen dann ins gesicht zu sagen!

freue mich auf eure Antworten und Ideen

lg adrian

Naja also du könntest ja mal nachdenken was dich so beschäftigt warum es dir nicht so toll geht ... Und das iwie auf ein Blatt schreiben und einfach das was dich beschäftigt dan in einen brif schreiben ! Also es gibt ja iwie nen Grund 

ich hab mir immer zuerst alles aufgeschreiben was mir eingefallen ist; über die tage so.

dann das ganze mal so geschrieben und aneinander gereiht, sodass der mittelteil entstand.

und dann habe ich mir den anfang und das ende ausgedacht.

so kam immer so ~ 1ne seite zusammen, bei allen dreien.

man kann nicht in 5 min über alles nachdenken warum man gehen möchte.

Im Normalfall schreibt man einen Abschiedsbrief, wenn man verzweifelt ist. Und wenn der Zustand nur 1 Tag lang ist, dann wird man da wenig aufschreiben, weil man mit anderen Dingen beschäftigt ist. Also warum den Kopf zerbrechen, wenn man es im Extremfall anders sieht?

Ihr solltet euch im Klaren sein, dass niemand in euch hineinsehen kann. Ihr habt es selbst in der Hand, ob ihr glücklich seit oder ständig deprimiert und traurig. Wenn ihr es alleine nicht schafft, gibt es Anlaufstellen, die Hilfe anbieten. Dennoch müsst ihr es selbst tun, eure Ängste überwinden, denn es dient doch einem höheren Zweck, ein glückliches Leben zu führen.

Ich hoffe das regt zum Nachdenken an!!!

@Andrew

weist du wie man sich bei diesen Problem fühlt?

Wisst ihr was gut tut? Ich habe mal ein Abschiedsbrief an meine Krankheit geschrieben haha klingt doof aber die Ärzte hatten meine Krankheit personifiziert, also tat ich das auch. Ich schrieb diesen Brief und liess all meine Agressionen darin (auch auf aussenstehende Personen) und halt son bisschen zusammengefasst warum sie mich umbringt... schlussendlich hab ich ihn verbrannt, ganz langsam aber schlussendlich war er nur noch Asche^^ das tut gut :) Ich bin voll Fan von so rituellem Zeug xD

@BieHDC mehr als du denken magst. Nur verändert sich das, wenn man es sehr oft hat. Nicht das Schreiben, sondern das Wahrnehmen.

Wenn man zum den Schluss kommt, dass man selbst dafür verantwortlich ist, gibt man niemanden die Schuld dafür, auch nicht einem selbst, weil man es nicht besser wusste.

Und ein gewöhnlicher Abschiedsbrief dient normalerweise dazu, dass man sich verabschiedet, weil man es vorhat unmittelbar nach Beendigung des Schreibens zu tun. Um negative Gedanken festzuhalten, verwende ich keine Papiere, sondern schreibe es einfach in ein fortlaufendes Dokument digital und da bleibt es auch, bis ich es wieder lese oder lösche.

@Andrew

Die Schuldfrage hat bei jedem eine andere Antwort. (selbsthass, mobbing, körperlicher defekt...)

Aber es kommt nicht aus dem nichts und wird nicht durch nichts wieder verschwinden.

nun bis dahin mal danke für die zahlreichen antworten, bzw. analysen etc.^^

aber um nochmal auf den brief zurück zu kommen, was für eine anschrift fändet ihr passend? "liebe angehörige", "tut mir leid!", "auf nimmer wiedersehen" ???

mir fällt echt nichts ein^^

lass das weg^

@BieHDC hab ja geschrieben, dass es verschiedene Ursachen haben kann

Aber um aus dem Loch herauszukommen muss man akzeptieren, dass niemand schuld an dem Ganzen ist, um selbst an sich arbeiten zu können. Wenn du das nicht so siehst, bist du noch nicht so weit.

@Andrew

Ja, weil das unlogisch ist.

Das ist so als ob zu zusiehst dass ein Hund auf den Teppich scheisst, obwohl er jeder zeit aus dem haus kann und 5min später sagst du das die scheisse aus dem nichts gekommen ist.

Wie glaubst du denn, wie man wieder gesund werden kann? Indem man es aufarbeitet, sofern es so etwas gibt. Nicht jede psychische Erkrankung hat nur körperliche Ursachen, die es der Medikation bedarf.

Das Beispiel zeigt doch schon sehr deutlich, was man hätte tun können, um es zu verhindern.

Im realen Leben ist es dann nicht mehr so einfach, weil da mehrere Faktoren uns beeinflussen. Wer zuviel Arbeitet, riskiert, dass sein Körper sich nicht mehr richtig erholt und die Leistung bricht womöglich ein. Wer in der Schule gemobbt wird, muss sich Hilfe suchen, andere um Mithilfe bitten, wenn er damit nicht zurecht kommt. Wer graviernde körperliche/geistige Defekte hat, muss damit genauso klarkommen, wie jemand anderer. Nur weil ein Mensch damit zurecht kommt, ist es für jemand anderen nicht automatisch einfacher.

Aber von Grund auf sagen, es geht nicht, führt nicht wirklich zu einer Verbesserung, weil jemand anderer Schuld an dem Ganzen ist.

Wir sind alle nur Menschen und lassen uns sehr häufig durch unsere Instinkte leiten, den meisten ist das nicht mal bewusst. Aber jeder kann die Instinkte beeinflussen, wenn auch mit sehr viel Kraft.

Jetzt hast du eigentlich nur das zusammengefasst was ich geschrieben habe.

Für dich scheint etwas unlogisch zu sein, nur weiß ich nicht was, wenn du jetzt schreibst, dass ich es deiner Meinung nach nur zusammengefasst habe.

Außerdem sind wir hier schon einem ganz anderen Thema angelangt, das mit dem ürsprünglichen nichts mehr zu tun hat.

Du kannst es mir auch per Nachricht mal ausführlicher schreiben, was dir unklar ist.

mhhhh ja okay, klingt alles gut und schön, sehr aufschlussreich, aber die Frage war eigentlich ganz simpel und auch so gemeint^^ Wozu auch immer ich noch nicht bereit sein soll ist eine ganze andere Frage,

Ich gebe anderen daran die Schuld, weil sie es schlicht daran sind, meine Probleme wurzeln allein am menschlichen Versagen anderer, also sag mir nicht wem ich die Schuld geben soll. Und wie am Beispiel "mobbing" kann ich mir keine Hilfe suchen, weil die Menschen die Schuld daran tragen, sogleich meine liebsten Vertrauenspersonen sind, die selbst so tief in Problemen stecken, dass ich da Urgeister wachrufen würde, wenn ich zum Jugendamt gehe oder so. Natürlich hilft es nichts, wenn ich nicht bereit wäre meine Fehler einzugestehen und an mir zu arbeiten, aber genau da bin ich ja dabei. 

Und Andrew deine Aussagen sind alle hoch-gscheit und gut gemeint klingen aber irgendwie immer wie eine Anschuldigung, ich weiß deinen Rat aber sehr zu schätzen,

Ich werd einfach wie du BieHDC mal drauf losschreiben, und den Beginn weglassen^

Manchmal kann es hilfreich sein, sich erstmal Stichpunktartig die wichtigsten Themen/Punkte aufzuschreiben, um sich dann mit jedem einzelnen zu befasssen und es am Ende passend zusammen zu setzen!

Das ist gut! Danke :)