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Die online Selbsthilfegruppe und Community für Menschen die körperlich und/oder psychisch belastet, bzw. erkrankt sind und für Angehörige und alle Interessierten.

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Ein trauma nach dem anderem..wann hört das auf???

Ich möchte mich so kurz fassen wie es geht..bin neu hier im Forum und brauche einmal jemanden der mich etwas versteht. Ich bins gerade 21 jahre alt undhabe ein Trauma nach dem anderen auf meinen Schultern zu tragen. 

Ehrlich gesagt fing alles in meiner Kindheit an. Meine Eltern haben sich getrenmt und meine Mutter bekam das 1. Brustkrebs. Zu dem zeitpunkt war ich 6-7 jahre alt...habe oft mitbekommen wie sie umgekippt ist wegen panik Attacken und konnte damals nicht damit umgehen. Früh musste ich aber lernen verantwortung zu übernehmen. Als ich 12 war wurde bei ihr erneut brustkrebs diagnostiziert. Ich habe sie versucht überall hin zu begleiten..sie hatte schmerzen und ich wollte da sein. Eine schwester mache bei der letzten chemo einen fehler und desinfizierte den port nicht ausreichend. Lungenembolie Lungenentzündung und Blutvergiftung waren die Folge. Mein stiefvater hätte sie fast verrecken lassen als sie zuhause zusammenbrach... wichtiger war wo wir denn das festnetztelefon hin getan haben (trotz handy in der hand). Meine mutter dtarb fast. Hat es jedoch geschafft..ich musste für sie sorgen. Mein Zwillingsbruder hätte manche sachen nicht gekonnt... sie konnte nicht mal alleine auf die Toilette. Ihr damals bester freund  bot ihr dann heilungsverfahren an die sie umsonst oder günstig bekam ohne privatpatient sein zu müssen. Was sie nicht wusste ist dass er mich dafür sexuell missbrauchte- als gegenleistung. Ich hörte also immer wieder von ihr wie viel besser es ihr durch die behandlung geht- und so nahm ich es in kauf (mitlerweile 14).  Meine mutter hat das herausgefunden da war ich 16... 2 jahre ging das so...und was bekam ich zu hören? Ich hätte sie dadurxh fast in den tot getrieben...ich solle mit der anzeige nicht warten bis ich bereit bin. Nein sofort- ich durfte nicht warten bis ich etwas klar kam. Habe in der zeit über 10 kilo abgenommen und gränzte an Magersucht. Ließ mich einweisen in eine klinik. Dort bekam ich Antibiotika die ich nicht vertrug. Doch keiner glaubte mir. Also bekam ich beinahe einen Magen durchbruch - hätte meine mutter nicht gehandelt. Ich kam mit meiner kindheitsliebe zusammen ( sohn meiner patentante- ich war 9 als ich mich verliebte- er 18 und habe jahre gewartet) vis ich mit 16 mit ihm zusammen kam. Alles schien besser zu werden... trotz panik..spasmen und alpträumen...dazu noch waschzwänge und all so sachen die einem das leben schwer machen- er tat mir gut. Doch leider trennte er sich kurz vor meinem 17. Geburtstag... ohne was zu sagen . Ich bin bis heute nicht über die trennung hinweg. Habe neue beziehungen versucht die alle daran scheiterten dass ich ihn noch liebte. Dann sahen wir uns nocheinmal und wir wussten wir lieben uns beide noch. Kurze zeit später telefonierten wir viel...sagten uns wie wichtig wir uns sind... und dann bekam ich die nachricht " genieße die Zeit. Irgendwann ist sie vorbei- also mach das beste draus". Seine letzten worte naxhdem er mir erklärte er habe nur schluss gemacht um mir nicht weh zu tun.. dann brachte er sich um... und ich bekam keine info. An dem tag seiner beerdigung las ich den post seiner Mutter " ruhe in Frieden " ...ich konnte nicht einmal zur beerdigung da sein...meine eigene patentante überging mich...letztes jahr geriet ich dann an den falschen typen. Vor lauter trauer habe ich das wesentliche nicht erkannt und wollte mich in einer beziehung flüchten. Doch er schlug mich...machte mich emotional fertig dass ich mich wertlos fühlte...ich hatte angst vor ihm! Dann vergewaltigte er mich....ich konnte ne woche nicht sitzen. Und gab mir die schuld daran. .ich habe mich dann getraut schluss zu machen... und jetzt.... jetzt kann ich einfach nicht mehr.... hat irgendjemand  vielleicht was dazu zu sagen .. etwas aufbauendes...fragen?... wäre echt dankbar auf irgendeine rückmeldung..

Lg anima candida

Hallo,

 

also was Du bisher erlebt hast, wäre für Jeden schwer zu ertragen und das Du dadurch traumatisiert bist, ist völlig nachvollziehbar. Ich denke, dass Du dringend in fachliche Betreuung solltest, damit Du das ganze Erlebte einmal be- und verarbeiten kannst. Den ersten Schritt hast Du bereits mit deinem Beitrag gemacht, jetzt wäre es wichtig, dass Du dich um eine gute Betreuung kümmerst, siehe Dir dazu bitte folgende Seit an: https://selbsthilfe-community.org/page/hilfe

Wenn Du möchtest, kannst Du auch zuerst mit unserer Psychologin kostenlos und unverbindlich ein online Chatgespräch vereinbaren: https://selbsthilfe-community.org/page/kostenlose-psychologische-beratung

 

LG

Hey Anima! (habe soeben deinen Nickname recherchiert... und muss sagen.. finde den äußerst schön!)

Dir ist echt ne menge passiert... ich kann da bei sovielen dingen garnicht sorecht in dich hineinfühlen.. kannst du genau beschreiben wie/was Du im Moment genau fühlst?

-Kommst Du ursprünglich aus einen anderen Land?
-Hast du es mal probiert sämtliche Gefühle zu verarbeiten? sie zuzulassen? wenn ja... beschreibe bitte wie.....
-Deine Mutter ist wohl bereits verstorben oder?
-Wem hast du noch an Menschen um Dich herum.. zu wem kannst du gehen zum reden? ablenken? oder auch genau über das was passiert ist zu reden?

Das mit der tiefen Kindheitsliebe, welche bei Dir leider verstarb kenne ich.. ist einer Freundin von mir auch passiert... sie war/ist (leider!! ~,~) in mich verliebt.
gerade weil diese Liebe so > un-erfüllt < war.... ist es wohl umso schwerer über sie hinwegzukommen.. weil du sie nicht verarbeiten konntest..

ich mag Dir direkt sagen..man liest ein Deinen Text ein Kämpferherz heraus... Du hast Deine Mutter begleitet. Du hast mit dem Gewalttäter schluss gemacht.. und sicher 1000 Dinge dazwischen. Die Geschichte einer starken Kämpferin.. Du brauchst Rückhalt.. es ist sehr gut das dus erkannt hast! (das brauchen Alle starken Personen mal hol dir diesen Rückhalt)

Lieber Gruß Metalon!

Hallo Metalon,

Tut mir leid für die späte Rückmeldung- hatte viel Stress zurzeit.

Nein meine Mutter hat es geschafft. 

Trotzdem war die zeit für mich sehr schwer - damals hatte man ihr keine große Chance  gegeben.

 

Ich komme aus Deutschland :)

Ich habe zwei Brüder - aber das ist schwer mit ihnen über gewisse themen zu reden weil die selbst darunter leiden.

Habe sowieso ein problem damit darüber zu reden und in deteils könnte ich garnicht gehen. Es fühlt sich auxh beim oberflächlichem erzählen so an als wäre mir das alles selbst nicht passiert. Kann das in solchen momenten weg stoßen. Das kann ich nur nicht wenn ich alleine bin. Dann kommt leider alles wieder hoch. 

Meine freunde möchte ich nicht ständig vollheulen... bzw habe enorm schlechte erfahrungen gemacht und die meissten wollen davon nichts wissen. Haben sich abgewand. Meine jetzigen freunde sind mir sehr wichtig. Aber mein gewalttätiger ex freund kennt die alle und daher kann ich über sowas auch mit keinem so richtig reden. 

Ziemlich schwer.

 Warte seit 2 jahren auf einen therapieplatz und es ergibt sich nichts. Jetzt kann es auch sein dass ich eine ausbildung beginne wenn ich mich beim vorstellungsgespräch nicht zu doof anstelle - bedeutet die kraft habe ich nicht um in einer Therapie alles nach oben zu holen und gleichzeitig eine ausbildung zu machen...

 

Ich hatte mit meinem damaligen Freund ( der sich umbrachte) einen so starken halt gefunden...nur leider ist der nicht mehr da und plötzlixh fühlt sixh alles sehr leer und vergänglich an