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Geistiges Wirrwarr - part 2

@ Poison

Unbedingt. Das Hausverbot ist ein geeignetes Mittel, genauso wie sog. Totschlagargumente, um sich einer unliebsamen Person zu entledigen. Ich habe den Vorstand der BLPL aufgefordert mir per Mail den Text zu schicken, welcher konkret die angedichtete Androhung einer Straftat beinhaltet. Da meine Beiträge ziemlich provokativ waren, aber leider Gottes nun mal eher nicht strafbar sind, sehe ich mich eigentlich ungerecht behandelt, wenn es da nicht die Netiquette gäbe. Nur weil sich ein anderer User nicht an die Netiquette hält, indem er mich persönlich angreift und von den Admins (die selbst Borderline sind) nicht abgemahnt wird, sondern vielmehr derjenige, der sich überaus kritisch gegenüber weiblichen Borderliner äußert, ist das kein Grund, die Netiquette zu verwerfen, ala "was die darf, darf ich aber dann auch, bitte". Ich muss dort echt nichts mehr schreiben. Das ist wahr. Es hat nie einen Sinn ergeben, außer diesen, dass mein subjektives Erleben in Bezug auf mein eigenes Problem so aussieht, dass eine Borderlinerin als Parterin außer Streß, Ärger und viel heiße Luft nicht viel beinhaltet. Somit sollte eine Loslösung von Person X doch bitte endlich mal funktionieren, sonst muss man annehmen, dass ich selbst einfach nur masochistisch veranlagt bin und grundsätzlich unerreichbaren bzw. enttäuschenden Frauen nachlaufe.

Ich erfahre keinerlei Hilfe von öffentlicher Seite. Der PSD gibt mir keinen Termin, weil ich doch tatsächlich die Frechheit besessen habe und mich bei unserer Sozialministerin gemeldet habe, um ihr zu schreiben, was mir dort schon alles passiert ist. Blöderweise sehe ich es im Moment so, dass diejenigen Borderliner, welche ihren Hass ausleben können, besser zurecht kommen, als diejenigen, die entweder ganz bei sich bleiben müssen (keine Macht über andere ausüben können). Ich sage selbst, dass man auf den Hass gut verzichten kann, aber was ich tun kann, wenn es brodelt, weiß ich nicht.

Ich weiß nicht, wieviel ich im letzten Jahr an Gras geraucht habe, aber es war schon eine ganze Menge. Die Bücher über meine Krankheit haben mir nicht wirklich geholfen, aber ich glaube, das alles nun wenigstens besser deuten zu können. Es ist wahnsinnig schade, dass ich therapieresistent bin, denn es bedeutet, dass ich mein gesamtes Leben lang ungefiltert unter den Symptomen der Erkrankung leiden werde. Mir konnte niemand helfen, aber ich habe mich dafür entscheiden, mir nicht selbst die Schuld dafür zu geben, obwohl man es mir seitens des KIZ so in den Mund legen wollte. Die Schweine, die menschen zuerst locken und dann eigentlich nichts ausrichten können - jedenfalls war das bei mir so und ich weiß, dass es auch andere gibt. Jemand, der sich nicht helfen lassen will, würde nicht diesen Aufwand starten. Ich habe ihn aus Leidensdruck heraus gestartet. Dieser wird nicht weniger. Es ist mir wirklich ein Greuel, zu sehen, dass sich die Menschen von mir abwenden, aber das passiert eben, wenn man nicht positiv genug ist. Es muss auf anderer Seite vergolten werden, denn auch der Hass in mir wird immer größer. Ich soll allem mit Verständnis begegenen, aber es gibt Leute, die sich über meine Eigensinnigkeit beschweren. Wo wäre ich, wenn ich mich nicht wenigstens um mich selbst kümmern würde? Ich wäre der vernichtenden Kritik meiner Mitmenschen ausgesetzt, die mich sowieso niemals verstehen werden können. Es ist wirklich schlimm ganz alleine zu sein, aber ich scheue mich auch vor Kontakt. Zum einen, um mich vor weiteren Verletzungen zu schützen, aber andererseits auch, weil ich einen Zustand erlebe, der kaum noch aushaltbar ist. Für mich ergibt nichts mehr Sinn und das seit ungefähr eineinhalb Jahren - es ist die totale Leere ausgebrochen und ich glaube selbst kaum, wie unglaublich sinnentleert meine Existenz eigentlich ist. Ich bin ein echtes Kind der Dunkelheit und das wird sich auch nicht so schnell ändern. Mit dem KIZ gab es eine Art abschließendes Gespräch. Das sind einfach nur verlogene, blöde Schweine in meinen Augen und das wird sich auch nicht mehr so schnell ändern. Ich hasse diese aufgesetzte, positive Art, wie sie mir begegnen und auch wie wenig Ressonanz ich eigentlich erhalte, aber wohin man schaut steht, dass man sich melden soll. Es war der totale Fehler und nun hasse ich mich selbst dafür. Super gemacht. Ich kann nicht lügen. Ich hoffe, dass dort irgendwann mal jemand reinkrachen wird und sie alle erschießt. Es ist die gerechte Strafe für den Missbrauch, den sie betreiben. Ich werde das nicht sein, aber ich würde dem sofort meinen Segen geben. Ich fuhr die mangelhaft ausgebildeten und selbst nichts ausrichten könnenden Psychotherapeuten nicht absichtlich gegen die Wand - es handelt sich in der Tat um Fragen, die ich mir selbst nicht beantworten kann. Deswegen bin ich zu ihnen gekommen, aber außer Hohn und projektive Identifikation war nicht viel zu erwarten. Ich bin eigentlich blockiert mich selbst zu hassen, weil ich weiß, dass ich liebenswürdig bin - trotz meiner Fehler. Ich versuche meinen Mitmenschen keinen Glauben zu schenken, aber das ist gar nicht mal so einfach, denn sie wissen nicht, wie es ist und das kann man dann auch schon so entschuldigen. Trotzdem bleibt der Wunsch danach, dass es besonders den kritischen Stimmen irgendwann mal selbst so dreckig geht, dass sie sich wünschen, niemals auf die Welt gekommen zu sein. Sie leben in ihrer eigenen kleinen (normalen) Realität und können nichts weiter, als auf diejenigen herab zu blicken, die keine schöne Kindheit hatten /und oder traumatisiert wurden. Ich bin alleine. Happy save.

Hallo Dead,

hatte heute irgendwie an Dich gedacht, und mich selbst gefragt, wie es Dir wohl so geht. Jetzt habe ich Deine Zeilen gelesen......

Ich weiss, das Dein Leben nicht einfach für Dich ist, und das Du bisher keine kompetente Hilfe bekommen hast, und das tut mir wirklich sehr leid- und das meine ich ganz ehrlich.

Viele Grüße an Dich

Ja, ich glaube auch nicht mehr daran, dass ich noch einmal glücklich werde, aber dass du an mich gedacht hat, freut mich schon.

Hallo Death,

ich glaube zu wissen, was Du durchmachst, zumindest, wenn es um die Suche nach kompetenter Hilfe geht, die uns ja nun einmal existenziell zusteht, damit wir nicht mehr "nur" im Überlebensmodus vor uns hin vegetieren. Ich habe mit diesem Problem nun schon seit mehr als 15 Jahren zu kämpfen, meine eigene Kindheit nicht mitgerechnet.

In diesem Jahr nun habe ich beschlossen, dass es wohl keine Allrounder gibt, die in der Lage sind, mich als ganzen Menschen behandeln zu können, sodass ich mir von jedem einzelnen, der mir auch nur in irgendeiner Weise behilflich sein kann, das mit nehmen werde, was mich in meiner Entwicklung weiter bringt.

Natürlich hat auch diese Sache einen Haken: Die 2 Jahre, die ich dann wieder warten muss, um von der Krankenkasse die nächste Therapie genehmigt zu bekommen. Angesichts der vielen Baustellen, die ich noch zu bearbeiten habe, könnte es schwierig werden, mein Ziel zu erreichen, wenigstens noch 2 gute Jahre zu erleben, in denen ich mich einmal komplett und als ein Ganzes wahrnehmen kann, da mir nun die Zeit davon zu laufen droht.

Ich wünsche Dir den Mut, weiter für Deine Bedürfnisse zu kämpfen. Denn niemand kennt Dich besser als Du selbst. Das Problem mit unseren Damen und Herren von der Freud'schen Front ist, dass es zu wenige von ihnen gibt, die den Mut und die Kraft aufbringen, sich an einen solchen facettenreichen Fall wie Dich heran zu wagen.

HG

Hallo Cyborg!

Das Problem an der Sache ist, dass ich seit meiner Geburt (und mit einer Ausnahme von etwa fünf Jahren) im Überlebensmodus gefangen bin. Ich lüge nicht, wenn ich schreibe, dass mein Leben eine einzige Katastrophe war.

Das Problem, das ich mit deinem zweiten Absatz habe, ist dieses, dass mir kein Therapeut jemals geholfen hat. Ich halte somit alle Therapeuten für inkompetent oder nur konsultierbar, wenn man kleinere Problemchen hat und/oder über gewisse Ressourcen verfügt. Ein Leben, wie ich es führe, ist definitiv kein Leben. Es ist scheiße und mir kann niemand helfen, aber Freudsche Liga würde dies nie zugeben und weißt du auch warum? Weil es Verbrecher sind, die zu allem ja sagen, was Geld bringt.

Ich frage mich überdies, was (und ich hoffe, du nimmst mir das nicht allzu übel) du dir noch erwartest. Laut Profil bist du 47...das bin ich auch in 15 Jahren, aber ich weiß jetzt schon, dass es mir dann nicht besser gehen wird. Es wird mir immer schlecht gehen, weswegen ja auch der Suizid so sinnvoll erscheint, denn somit kann man sich den leidvollen Weg ersparen. Also ich weiß nicht, ob ich mein Leben in Hoffnung verbringen will, nur am Ende festzustellen, dass diese umsonst gewesen ist.

Mein Problem mit deinem 4. Absatz ist dieses, dass ich der Meinung bin, dass hier ein grenzenloser, öffentlicher Betrug stattfindet. Sobald jemand wirkliche Suizidabsichten hat und nicht nur ein verlassener Teenager ist, der denkt, sein Leben würde nicht mehr weitergehen, weil der erste Partner verlassen hat, dann kenne ich eigentlich keinen einzigen Fall, wo geholfen werden konnte. Lange Rede, kurzer Sinn: Therapeuten sind inkompetent oder nur bei kleinen Problemchen konsultierbar.

Ja, ich wünsche Dir auch noch viel Erfolg auf deinem weiteren Lebensweg, obwohl ich nicht ganz zuversichtlich bin, was den (lebensfreudigen) Erfolg dieses Wegs betrifft.

Eigentlich ist das genau das Leben, das ich nie haben wollte, aber mir bereits mit 20 Jahren so vorgestellt habe, dass es kommen wird. In der Psychiatrie haben sie zu mir gesagt:"Nein, es wird anders" und anderen Blödsinn. Man hat es ja gesehen. Und nun kann ich Medikamente fressen und zusehen, wie ich immer älter werde...bis zu meinem Tod ein sinnloses Leben fristend. Deswegen bin ich auch hier. Als Beispiel dessen, dass junge Menschen (also so mit 20) durchaus eine Vorstellung davon haben können, was ihnen ihr Leben noch bringen wird und dass Therapeuten verlogene Schweine sind, die für Geld so ziemlich alles machen würden, denn wie wir wissen, habe ich ja auch alles falsch gemacht. Muss ja auch so sein, denn nur Erfolg gibt Recht. Der Blöde ist immer der Patient, während die Therapeuten immer fein raus sind - mit ihren Lügen.

Hallooo Anonym!

Ich hab mir jetzt aufmerksam deine Beiträge hier durchgelesen, und bin zum Schluss gekommen das ich so ziemlich deiner Meinung bin... Ja ich weiß ich bin erst 20 Jahre habe aber jetzt 6,5 Jahre Krankengeschichte hinter mir! Bin Boarderliner und Depressiv! Und als ich das erste mal in der Klinik war hatte ich schon irgendwie die Hoffnung das diese "fachlich Ausgebildeten" Leute mir aus meinem Leiden helfen können... Taten sie aber nicht stattdessen dröhnen die dich mit Seroquul und Co. zu und denken die arbeit ist schon getan, dazu ergänzend ein paar Ergo, Reha-Therapie Stunden und schon bist du nach ein paar Monate "geheilt"!!!! Die spinnen doch seit meinem ersten Klink besuch sind 6 Jahre vergangen und wenn ich wieder einmal in die Klapse kommen können die sich das gar nicht erklären, da ich ja in ihren Augen ja schon geheilt bin... Tja ich merk nichts davon, im gegenteil denk in letzter Zeit auch oft über Suizid nach, und ich lüg genau so wenig wie du wenn ich das gleiche behaupte wie du, dass mein Leben echt beschießen ist! Und die Therapeuten haben alles nur noch schlimmer gemacht da ich mir jetzt noch mehr Selbstvorwürfe mache als davor! Kommisch nicht???? Die haben alle keine Ahnung von ihrem Beruf, ja genau das ist das richtige Wort "Beruf", denn mehr sehen die gar nicht darin, die Menschen intressieren sie gar nicht! Und ja du hast recht viele Kinder Jugendliche tun nur so als ob sie Krank währen! Gibt es genügend!!! Ich kenne genug solcher Leute die meine Krankheit facken!^^ Sie denken auch noch sie währen cool wenn sie sich auch noch schneiden, aber sowas ist einfach nur erbärmlich, wie schafft man es sich freiwillig weh zu tun und sich freiwillig fertigzumachen!? Nur damit man Aufmerksamkeit bekommt!? Unverständnis sag ich nur! 

Lg.