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Kriseninterventionszentrum Wien

Ich war heute im KIZ Wien und bin enttäuscht. Ich frage mich, wie man ernsthaft behaupten kann, dass es Hilfe gibt, die nicht Suizid heißt, wenn man unter schweren Depressionen leidet. In dem Gespräch wurde deutlich, dass eigentlich niemand Antworten auf meine Fragen hat und der Grund, warum Therapien bei mir versagt haben liegt wohl daran, dass mir (bzw. den Problemen) niemand beikommen kann. Für dieses beschissene Beratungsgespräch sollte ich eigentlich einen Suizidversuch unternehmen, aber das bringt mir nichts. Bin ich tot, ist mein Leid vorbei und meine Verwandten, denen ich im täglichen Leben egal bin, würden sich wahrscheinlich auch noch Vorwürfe machen. Verlogen wie meine Mitmenschen sind, kann man ihnen eigentlich nicht diesen Gefallen tun. Also werde ich weiter kämpfen, aber das KIZ ist wirklich bescheiden. Ich rate jedem davon ab, der ernsthafte Probleme hat. Da sollte man schon eher auf Suizid setzen.

Ich habe die Erfahrung  gemacht,  dass es Therapeuten gibt.  Die sich ihre Meinung bilden und darauf behaaren...

 

Ich bin im Moment zu negativ gefärbt um nichts negatives zu schreiben, aber gestern ist mir aufgefallen, wie sehr sich mein Leben doch verändert hat. Dadurch habe ich mich verändert. Mein Selbstwertgefühl ist verschwunden...und ich muss es wieder finden. Schon allein deswegen um in dieser Gesellschaft gewappnet zu sein.

Ich stehe im Kontakt mit dem KIZ. Immer das gleiche, sinnfreie Blabla. Das wirklich traurige daran ist, dass niemand meinen Argumenten etwas entgegen zu setzen hat, aber wer glaubt, ich fühle mich dadurch (im Sinne von rechthaberisch) besser, der irrt. Es beweist mir, dass meine Situation ausweglos ist. Ich habe heute wieder Kontakt zu einem guten, alten Freund aufgenommen, der nichts zu lachen hat, aber trotzdem lacht (irgendwie erstaunlich). Wir treffen uns am Freitag nach Jahren wieder. Psychotherapeuten mögen mir fern bleiben. Sie wissen ja doch nichts mit mir anzufangen, würden es aber nie zugeben, dass sie überfordert sind. Erzeugt manchmal unbändige Wut in mir, aber gottlob muss man ja keine Therapie machen.

Hallo Death,

 

hast du es schon mal bei der Telefonsselsorge versucht? Alternativ kannst du auch in ein psychiatrisches Krankenhaus gehen und dort mit einem Arzt sprechen. Hattest du schon mal für längere Zeit therapeutische Begleitung?

 

Grüße,

irreversibel

Gib Dich Nicht Auf!

 

Ich war heute im KIZ Wien und bin enttäuscht. Ich frage mich, wie man ernsthaft behaupten kann, dass es Hilfe gibt, die nicht Suizid heißt, wenn man unter schweren Depressionen leidet. 

 Na ja, aber sei mal ehrlich zu dir selbst: Würdest du einem Menschen, der dich um Hilfe "anfleht", weil er offenkundig sehr leidet und im Schmerz lebt, ernsthaft raten, dass er besser sein Leben beenden soll, weil es eh keinen Sinn hat oder keine kurzfristige Linderung möglich ist??

Man darf sich sowohl von Psychotherapeuten als auch von jeglichen Hilfsorganisationen nun mal keine Wunder erwarten. Auch fachlich ausgebildete Menschen sind häufig bei bestimmten Problembereichen erstmal überfordert. Leider geben das die wenigsten zu, ist aber so! Man kann jedenfalls nicht unbedingt erwarten, bei sehr komplexen psychischen Leidensgeschichten sofort irgendwelche sinnvolle Lösungen oder Hilfsangebote zu bekommen. Ich hab in meinem Fall schon sehr oft die Erfahrung gemacht, dass sowohl Psychotherapeuten als auch Psychiater bei mir überfordert waren..

 

Ich würde sagen, dass ich ihm bei seinen Problemen nicht helfen kann, wenn ich es nicht kann. In meinem Fall sind Psychotherapeuten nicht nur erstmals überfordert, sondern glänzen durch Verständnis- und Ahnungslosigkeit. Ich habe es dir schon einmal geschrieben...es war durch die Blume...X Jahre Psychotherapie sollten für sich sprechen, wenn es einem noch immer nicht gut geht. Entweder das gesamte Leben in Psychotherapie sein (und genauso depressiv sein, als ob man gar keine machen würde) oder einsehen, dass sich sein Leben nie zum Guten wenden wird (und dann entweder zu Suizid greifen oder dahin vegetieren).

Ich werde nie wieder jemandem das KIZ empfehlen. "Die andere Seite" von talugimijes macht mich richtig böse.

Hallo Death

Ich wollte nie Hilfe annehmen und habe mich doch entschieden. Mir hat jemand sehr geholfen um es zu schaffen Hilfe an zu nehmen.

Heute nach über einen Jahr Therapie bin ich froh es getan zu haben und weiß das es noch lange braucht um wieder Gesund zu werden.

Denn es ist ja auch nicht von Heute auf Morgen gekommen, das ich jetzt so bin und so negativ Denke und nicht mehr leben möchte.

Vor einen Jahr hätte ich nicht gedacht das sich was ändern wird. Heute weiß ich es geht, wenn man selber mit arbeitet und sich den Problemen stellt.

Es wird noch lange ein auf und ab sein, ich muss nur Geduld haben und mir selber Zeit geben um es zu schaffen.

Ich möchte dir damit sagen das du nach den richtigen Therapeuten suchen musst, der zu dir Bast den nicht jeder Bast zu jeden.

Das habe ich auch erfahren. Jetzt Bast es gut und ich hoffe es bleibt so.

Versuche es einfach weiter wer weiß vielleicht findest du ja den Richtigen Therapeut. Ihrgent wo gibt es auch einen für dich.

lg. rose

Hallo Rose

Es freut mich sehr, von dir zu lesen, dass du dich bei deinem jetzigen Therapeuten gut aufgehoben fühlst!

Das Problem bei mir ist die Borderline Diagnose. Damit komme ich keinen Schritt weiter. Außerdem darf man nicht vergessen, dass es für mich ganz typisch ist, nach einer misslungenen Beziehung alles negativ zu sehen. Warum das Kriseninterventionszentrum einen speziellen Wert bzw Unwert für mich diesbezüglich hat, weiß ich noch nicht. Ich könnte nicht sagen, was mir Therapien überhaupt gebracht haben, außer vielleicht, so alt geworden zu sein. Wenn man allerdings jeden Tag entweder kocht vor Wut oder Depris hat, relativiert sich der Wert des Noch-am-Leben-seins natürlich. Egal.


Weiter so, Rose!

Das Problem ist nicht das Kriseninterventionszentrum. Ich stehe in Kontakt mit einem Mitarbeiter vom Kriseninterventionszentrum und denke mir, dass er ja auch nichts dafür kann, dass er fnichts weiß, was ich nicht auch schon weiß oder probiert hätte. Das Problem ist das Problem an sich, weil es unlösbar ist. Suizid ist die beste Lösung. Mit allem anderen würde ich mich nur quälen.

Es ergibt keinen Sinn. Gestern war ich bei einem Therapeuten und auch der kann mir überhaupt nichts sagen, was mich weiterbringt.