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Selbstmordgedanken

Hallo!

Ich bin 50, weiblich, Mutter eines Sohnes(19), habe eine geregelte Arbeit, komme finanziell ganz gut aus, habe zwei Katzen, es geht mir also gut!

Und trotzdem: seit ca. drei Jahren denke ich an Selbstmord!

Ich war schon in der Psychiatrie, hatte schon Psychotherapie, skills Training ( wegen  Selbstverletzung ), sozusagen- das ganze Programm,

Und, geändert hat sich NICHTS!!!!

Die Frage ist schon lange nicht mehr ob oder nicht, auch nicht wie und wo, nur noch WANN!

Wann geht nichts mehr, wann kann ich es nicht mehr hinauszögern, wann lasse ich endlich meinem Gefühl die Oberhand, um mich zu töten!

Hallo Ghia,

ich hatte nicht vor, überhaupt auf diesen deinen beitrag einzugehen, weil du deine entscheidung schon getroffen hast, und ich das bedürfnis habe, mich vor solchen menschen zu schützen, weil ich selber um mein leben kämpfe.

nicht um es einfach zu behalten, sondern weil ich, oft ohne es mir eingestehen zu wollen, endlich sehen kann, dass sich die mühevollen jahre der suche nach mir und meinem verletzten kind anfangen auszuzahlen.

es ist der steinigste weg, den ich je beschritten habe. denke bitte nicht, dass ich immer nur vorwärts gehe. auf einen schritt folgen entweder 2 zurück oder aber ich bin monatelang nicht mehr in der lage, auf meinem weg weiterzugehen. und dann sehe ich mich im spiegel an und hasse mich. hasse dieses kleine verletzte kind, das ich einst war.

aber ohne diesen teil bin ich nicht eins mit mir selber. es gehört zu mir, so sehr es auch nicht sein durfte, weil es meine eltern waren, die es in seiner bedürftigkeit nicht ertragen konnten. und wenn sie es nicht gerade ablehnten, musste es die bedürfnisse seiner eltern befriedigen, und ich meine damit alle, die sich im laufe eines tages in ihnen fanden. sofern sie nicht gerade 24-stunden-schichten fuhren oder sich am kiosk vollaufen ließen.

ich wollte nur, dass du das weißt.

hg

und im übrigen willkommen.

Was ist Liebe? Dasselbe wie Hass, wenn du nicht aufpasst!!

Danke Cyborg

Ja, du hast recht!

Das verletzte, kleine Kind fordert sein Recht!

Dieses Gefühl in mir ist so mächtig, dass ich selbst in der Psychotherapie kaum darüber reden konnte!

Wenn ich auch nur annähernd Glauben würde, dass irgendetwas helfen würde, würde ich es versuchen, aber da ist nichts mehr!

So bleibt mir nur, solange wie möglich, meinen Verstand über mein Gefühl zu stellen, denn abstellen kann ich es nicht mehr!

Der Verstand mit allen seinen Gründen, mich nicht zu töten, hat mich bis jetzt am Leben gehalten, er wird es wohl noch eine Weile schaffen!