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Wenn es nichts gibt für das es sich zu leben lohnt

Erst einmal möchte ich sagen Mitleid o.ä brauche ich nicht. Will ich eigentlich auch gar nicht. Und hab ich auch nicht verdient.

Vielmehr möchte ich ganz einfach einmal (es ist tatsächlich das erste mal) jemanden erzählen wie es mir geht. Das mache ich hier, weil ich im 'echten Leben' nie den Mut dazu hätte mit jemanden zu reden...auch wenn es ohnehin niemanden geben würde den es interessiert...

Ich kann einfach nicht mehr.
Ich kann und ich will nicht mehr jeden Morgen aufstehen und für nichts leben. Ich will nicht mehr jeden Tag nur Leere spüren.
Es gibt nichts für das es sich zu leben lohnt. Es gab nie etwas für mich und es wird auch nie etwas geben und genau das macht mich so unendlich traurig das ich mir nur noch wünsche es sei vorbei.

Ich bin mittlerweile 25 Jahre alt, und weiss das ich eben soviele Jahre umsonst gelebt habe.
Schon als Kind war dieser Weg wohl vorbestimmt. Heime, Strasse, süchtige Eltern...das 'volle Programm' eben. Ich behaupte aber nicht das diese Dinge Schuld an meiner Situation ist. Das bin ich schon selbst. Ich bin wohl tatsächlich einfach nicht gemacht für diese Welt...

Jeden Tag sitze ich nun in meiner kleinen Wohnung, ohne das es auch nur einen Menschen oder zumindest eine Sache gibt für die es sich zu leben lohnt.
Ich habe keine Freundin. Hatte ich auch noch nie wirklich, auch weil ich ganz einfach nie irgendwenn ansprechen würde. Manche Leute sind vielleicht schüchtern, aber bei mir ist es eben echt schon extrem...das kommt wohl davon wenn man von Menschen nie etwas positives erlebt hat.
Ich habe keine Freunde. Aber warum sollte sich auch jemand mit mir abgeben...
Ich habe keinen Job. Keine Ausbildung und auch keine Chance darauf.

Bis vor 2,3 Jahren habe ich mir diese Dinge noch gewünscht. Habe zb. immer von einer Frau geträumt, davon zumindest einen Tag mit jemanden glücklich zu sein.
Mittlerweile habe ich aber auch keine Träume oder Wünsche mehr. Da eben selbst so für andere ganz normale Dinge für mich unerreichbar sind.
Ich wünsche mir eigentlich nur noch das es vorbei ist. Mich Gott (oder eben der Teufel) endlich heim holt. Den selbst wenn es 'drüben' nichts gibt, ist nichts immer noch besser als jeden Tag Trauer, Leere, Tränen und Schmerz.

Ich war länge Zeit eine 'Kämpfernatur' aber jeder Kampf geht irgendwann zu Ende. Selbst die besten (zu denen ich bestimmt nicht gehöre) verlieren irgendwann einmal. Irgendwann einmal hat man einfach keine Kraft mehr.

Ich habe eigentlich abgeschlossen, aber da ich weiss wie sich solch ein 'Leben' anfühlt ist mein Posting (ein warscheinlich ohnehin) sinnloser Versuch jemanden davor zu warnen auch so 'zu enden'.

Ich bin bewusst nicht auf Dinge eingagangen warum es bei mir so gelaufen ist, (wenn es jemand hören will kann er gerne fragen) ganz einfach weil es für mich nicht mehr wichtig ist. Weil es so ist und es niemals anders sein wird.

Das wann und wie ist eigentlich die einzige Frage die mich noch beschäftigt.

Falls das hier jemamd liest: Danke fürs 'zuhören' - das hat noch nie jemand gemacht...

Hallo -0815- und herzlich Willkommen im Forum von mir :)

Magst du mir vielleicht die Gründe erzählen, die dazu geführt haben? Wenn du es nicht hier her schreiben willst dann eben per Nachricht, wenn dir das lieber ist? Mich würde es interessieren :)

Das, was du erlebst hast, hört sich sehr anstrengend und auch schwierig an. Keine Sorge, ich will dich nicht bemitleiden (ich persönlich bin ja der Meinung: Mitleid bringt niemandem was). Eher finde ich es beeindruckend, wie lange du gekämpft und durchgehalten hast. Und ja, jeder Kampfgeist erlischt irgendwann einmal, wenn er zu oft besiegt wurde. Aber das heißt noch lange nicht, das man ihn nicht erneut entfachen kann!

Immer in Schmerzen und Leid und Leere zu leben ist schrecklich und zehrt so sehr am Lebenswillen, dass er irgendwann einfach verschwindet. Viele hier sind an diesem Punkt. Hier bist du definitiv nicht allein damit.

Hast du schon einmal eine Therapie gemacht oder darüber nachgedacht? Nur weil es jetzt gerade, auf gut Deutsch, beschissen läuft heißt das ja nicht, dass es so bleiben muss. Du könntest mit Hilfe einer Therapie deine Schüchternheit überwinden und die Dinge aus deiner Vergangenheit aufarbeiten. Vielleicht kannst du dann glücklich werden? Eine Frau finden, deine Ausbildung nachholen und einen giten Job haben, was auch immer du möchtest :)

Ist natürlioch alles nur ein Vorschlag und ich will dich nicht bedrängen. Nur dir zeigen dass es jemanden interessiert was mit dir passiert und das du dein Leben nicht nur beenden, sondern auch zum Guten ändern könntest.

GLG :)

Hey -0815-,

Ich denke es gibt einen Teil wo man selber etwas bewegen/ bewirken kann.  Aber es hängt auch von den äußern Umständen ab. Das Gefühl nicht gemacht zu seinen für diese Welt ist mir durch aus bekannt. Ich habe eine Ausbildung es war ein langes hin und her,  aber eigentlich traut es mir auch keiner zu. Ähnlich ist es auch bei anderen Berufen aber irgendwas muss ich ja machen und ich schoße immer wieder auf irgendwelche Gegenwehr,  Menschen die meinen ich hätte in dem Beruf nichts zu suchen mache lassen mich das ganz stark merken andere reden hinter meinem Rücken.  Ich habe unzählige Praktikums gemacht vor der Ausbildung in vielen unterschiedlichen Berufen,  niemand war bereit mich einzustellen bzw. glaubt daran das ich den Abschluss schaffe. Meine Ausbildung läuft über das JobCenter.  Auch sonst bin ich eher ein ungewollter Einzelgänger. 

Wenn du schreiben magst kannst du mich gerne anschreiben

 

Hallo -0815- und herzlich Willkommen im Forum von mir :)

Magst du mir vielleicht die Gründe erzählen, die dazu geführt haben? Wenn du es nicht hier her schreiben willst dann eben per Nachricht, wenn dir das lieber ist? Mich würde es interessieren :)

 Danke erstmal!
Ich hab' kein Problem damit über Die Gründe zu sprechen - musst nur sagen was dich interessiert!?

Und ja, jeder Kampfgeist erlischt irgendwann einmal, wenn er zu oft besiegt wurde. Aber das heißt noch lange nicht, das man ihn nicht erneut entfachen kann!

Das glaube ich dir sogar. Aber für was den Kampfgeist wieder entfachen (wenn ich es den schaffen sollte) wenn es nichts gibt für das es sich lohnt zu kämpfen?

Viele hier sind an diesem Punkt. Hier bist du definitiv nicht allein damit.

Vielleicht hab' ich unbewusst auch deshalb diese Form gewählt...um einmal nicht als Idiot da zu steheh.

Hast du schon einmal eine Therapie gemacht oder darüber nachgedacht? Nur weil es jetzt gerade, auf gut Deutsch, beschissen läuft heißt das ja nicht, dass es so bleiben muss. Du könntest mit Hilfe einer Therapie deine Schüchternheit überwinden und die Dinge aus deiner Vergangenheit aufarbeiten. Vielleicht kannst du dann glücklich werden? Eine Frau finden, deine Ausbildung nachholen und einen giten Job haben, was auch immer du möchtest :)

Therapie? Nein wozu den auch? Ich kenne meine Vergangenheit ja selbst...klingt jetzt vielleicht dumm, aber ich weiss selbst (zumindest ungefähr) was mich zum dem Schwächling machte der ich bin. Ich weiss auch selbst das ich für den großteil der Leute nicht 'normal' bin. Ich weiss natürlich das eine Therapie schon Menschen geholfen hat, sehe aber nicht wie sie mir neuen Lebensmut geben sollte...Auserdem würde ich es niemals schaffen da hin zu gehen...

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Hey -0815-

Ich denke es gibt einen Teil wo man selber etwas bewegen/ bewirken kann.  Aber es hängt auch von den äußern Umständen ab. Das Gefühl nicht gemacht zu seinen für diese Welt ist mir durch aus bekannt. Ich habe eine Ausbildung es war ein langes hin und her,  aber eigentlich traut es mir auch keiner zu. Ähnlich ist es auch bei anderen Berufen aber irgendwas muss ich ja machen und ich schoße immer wieder auf irgendwelche Gegenwehr,  Menschen die meinen ich hätte in dem Beruf nichts zu suchen mache lassen mich das ganz stark merken andere reden hinter meinem Rücken.  Ich habe unzählige Praktikums gemacht vor der Ausbildung in vielen unterschiedlichen Berufen,  niemand war bereit mich einzustellen bzw. glaubt daran das ich den Abschluss schaffe. Meine Ausbildung läuft über das JobCenter.  Auch sonst bin ich eher ein ungewollter Einzelgänger. 

Wenn du schreiben magst kannst du mich gerne anschreiben

Danke auch an dich erstmal! Und Respekt das du trotzdem nicht aufgibst!

Das andere mir nichts zutrauen bin ich gewöhnt und war mir immer absolut egal. Das was mich (unter anderem) fertig macht ich das ich mir selbst nichts zutraue. Aber wieso sollte ich den auch...ich hab' ja noch nie irgendwas geschafft...

Hallo 0815,

Grundsätzlich möchte ich dir sagen, dass es immer einen Grund gibt das es sich lohnt zu leben - und wenn es nur der Funken deiner Hoffnung ist, der einmal ein strahlendes Licht werden kann.

Deine Seele hat sich deine Eltern ausgesucht um in diesem Leben einen Lernprozess durchmachen zu können.

Um diesen Lernprozess zu leben, muss man einmal in Situationen kommen, die diesen Lernprozess entstehen lassen können.

So wie ich lese, hat sich deine Seele in diesem Leben  (es gibt viele Leben) einmal die harte Tour ausgesucht.  Höre in dich hinein und du wirst die Lösung all deiner Probleme finden.

Natürlich ist es möglich, dass deine innere Stimme schon sehr schlimm zugeschüttet ist. Aber das ist nicht das Problem!!

Du hast immer die Möglichkeit, dich aus jedem Schlamassel herauszuziehen.

Glaube an dich und an das Leben, dann wirst du alles  mit anderen Augen sehen.

Glaube mir, ich weiss von was ich schreibe.  Das wichtigste ist, nicht aufzugeben, unter gar keinen Umständen!!!

Glaube auch  an etwas Höheres - egal wie du es bezeichnest - es wird stets für dich da sein.

Wenn du mehr wissen willst, schreibe mir!!

 

liebe Grüße

Fargo77 

 

Hallo 0815,

Grundsätzlich möchte ich dir sagen, dass es immer einen Grund gibt das es sich lohnt zu leben - und wenn es nur der Funken deiner Hoffnung ist, der einmal ein strahlendes Licht werden kann.

Deine Seele hat sich deine Eltern ausgesucht um in diesem Leben einen Lernprozess durchmachen zu können.

Um diesen Lernprozess zu leben, muss man einmal in Situationen kommen, die diesen Lernprozess entstehen lassen können.

So wie ich lese, hat sich deine Seele in diesem Leben  (es gibt viele Leben) einmal die harte Tour ausgesucht.  Höre in dich hinein und du wirst die Lösung all deiner Probleme finden.

Natürlich ist es möglich, dass deine innere Stimme schon sehr schlimm zugeschüttet ist. Aber das ist nicht das Problem!!

Du hast immer die Möglichkeit, dich aus jedem Schlamassel herauszuziehen.

Glaube an dich und an das Leben, dann wirst du alles  mit anderen Augen sehen.

Glaube mir, ich weiss von was ich schreibe.  Das wichtigste ist, nicht aufzugeben, unter gar keinen Umständen!!!

Glaube auch  an etwas Höheres - egal wie du es bezeichnest - es wird stets für dich da sein.

Wenn du mehr wissen willst, schreibe mir!!

 

liebe Grüße

Fargo77 

 Danke auch dir erstmal!

Der Funken Hoffnung? Ja den kenne auch ich, der war sehr lange da, mittlerweile ist aber selbst der verschwunden...
Sorry aber meine Eltern ausgesucht? Wie darf ich das verstehen? Wie gesagt: ich mache niemanden Vorwürfe. aber meine Eltern interessierten sich nie für mich und tun das auch Heute nicht. Glaubt man vielleicht nicht - ist aber so.

Ich glaube ich verstehe auch was du meinst mit hör in dich hinein...nur ist da nichts mehr zu hören. Gar nichts.

An etwas höheres? Ich will niemand angreifen der an das glaubt aber für mich gib es keinen Gott oder was auch immer. Würde es einen geben hätte er mich schon lange von meinen Leiden erlöst. Oder würde Menschen die niemanden etwas schlimmes getan haben diesen Weg ersparen.

Zu deinen Fragen:

Was deine Eltern betrifft, du hast  geschrieben das sie drogenabhängig sind oder waren.  Da hattest du sicher keine behütete Kinderstube.

Ob du es glaubst oder nicht - jeder Mensch hat eine Seele - diese Seele ist immer bemüht ihre Lektion zu lernen und geht Inkarnationen ein, in denen sie lernen kann. Jeder Mensch lebt hunderte Leben -

Zum Beispiel - deine Seele hat sich in diesem Leben das Thema "Problembewältigung" ausgesucht.  Also, muss sie sich auch in ein Leben inkarnieren, wo sie auch mit Problemen zu kämpfen hat. Dies trifft ja bei dir auch zu. So, dieses Leben muss dann auch gelebt werde. Hier kommt dann unser Ego ins Spiel. Das Ego ist unser größter Feind, das immer den leichtesten (nicht richtigen) Weg gehen will. Und wenn das nicht funktioniert, wird unser Ego narrisch und zuckt aus. Dann kommt die ganze Schei.... auf uns zu. Viele Menschen sehen dann nur den einen Ausweg und begehen Selbstmord. Tja -  und dann??!!

Dann beginnt die Kacke erst richtig zu dampfen! - denn der Selbstmord ist die schlechteste Lösung!! 

Warum??

Weil es dann wieder von vorne los geht - nächste Inkarnation - neue Probleme, aber diese werden immer mehr und stärker - so lange, bis der Mensch die Lektion gelernt hat.

Also, das beste ist, jede Situation "dankbar" annehmen und das beste daraus zu machen. Wenn du dagegen ankämpfst wird alles nur schlechter. Nimm deine Situation an und versuche nur für dich (Geist und Seele) und deinen Körper das beste zu machen.

Eigentlich besteht die Lösung im Leben darin, dass man für seine innere Zufriedenheit sorgen muss.

Wenn man eine innere Zufriedenheit in sich spürt, kann es im Leben noch so schei..... zugehen, man wird trotzdem glücklich sein.

Genau dieser Punkt trifft bei den so genannten "Arschlöchern" zu.  Eigentlich gibt es gar keine A - Löcher oder schlechte Menschen - sondern nur unglückliche oder innerlich zerrissene Menschen.

Denn ein Mensch der innerlich zufrieden ist, wird keinem anderen Menschen etwas schlechtes tun oder wünschen. Dies machen nur Menschen, die selber unglücklich sind oder innerlich zerrissen sind.

 

lg

Fargo77 

 

 

 

@ 0815

Ich glaube, deine Situation sehr gut verstehen zu können. Ein Unterschied zwischen uns ist, dass ich mir schon bei Therapien den Mund wässrig geredet habe und trotzdem keine (effektive) Hilfe erhalten habe. Du solltest dir den Ärger ersparen, so wie ich, eine Therapie aufzusuchen, nur um dann gesagt zu bekommen, dass du selbst schuld daran bist, dass sie nicht geholfen hat, denn dies ist der typische Standardspruch der klugen Therapeutenwelt. Wie du siehst, starte ich den Versuch andere davon abzuhalten den gleichen Fehler zu begehen wie ich. Ich sage, dass der Mensch schon nicht so blöd ist, wie er gerne von Therapeuten dargestellt werden will. Die meisten Leute, die ich kennengelernt habe, konnten sehr gut einschätzen, ob ihnen eine bevorstehende Therapie helfen werden wird oder nicht. Es passieren dort nämlich keine Wunder. Es werden Lösungsvorschläge gegeben, aber wenn der Klient aus irgendwelchen Gründen diesen Vorschlägen nicht folgen kann oder einfach immer noch keinen Sinn in seiner Existenz sieht, ist er selbst schuld.

@Fargo77

Diese Sichtweise ist schon ziemlich weltfremd esoterisch angehaucht. Ich kann dir versichern, dass ich mir meine Eltern sicher nicht ausgesucht habe. In Anbetracht der Tatsache, was Eltern ihren Kindern in dieser Welt an Schrecklichkeiten antun, würde ich auch eher Abstand von dieser Sicht nehmen, denn sie impliziert eine Mitschuld am Geschehenen und wenn ich so nachdenke, ist kein (im speziellen mi**brauchtes) Kind daran schuld, dass ihm dieses passiert ist. Ich glaube, dass, wenn das, was du beschreibst, wahr sein sollte, eher einmal dem Schöpfer der Menscheit eine Lektion gebührt. Ich kann dir versichern, dass meine Seele nichts anderes mehr lernen wird, als den Hass auf den Erschaffer des Lebens. Aber dich kann ich nicht fragen, denn du scheinst es nicht ein wenig wucki zu finden, dass man Wesen erschafft, die dann lernen sollen, sich so zu verhalten, wie ich es gerne hätte, bis sie fehlerfrei sind, um sich schließlich zum Dank im Nirvana auflösen dürfen. Meine Borderlineerkrkankung ist nichts gegen so viel Schwachsinnigkeit. Ich würde mich an deiner Stelle fragen, ob es sich um deine Sicht nicht eher um einen Überlebensmechanismus handelt.Situation sehr gut verstehen zu können. Ein Unterschied zwischen uns ist, dass ich mir schon bei Therapien den Mund wässrig geredet habe und trotzdem keine (effektive) Hilfe erhalten habe. Du solltest dir den Ärger ersparen, so wie ich, eine Therapie aufzusuchen, nur um schlußendlich gesagt zu bekommen, dass du selbst schuld daran bist, dass sie nicht geholfen hat, denn dies ist der typische Standardspruch der klugen Therapeutenwelt. Wie du siehst, starte ich den Versuch andere davon abzuhalten den gleichen Fehler zu begehen wie ich. Ich sage, dass der Mensch schon nicht so blöd ist, wie er gerne von Therapeuten dargestellt wird. Die meisten Leute, die ich kennengelernt habe, konnten sehr gut einschätzen, ob ihnen eine bevorstehende Therapie helfen werden wird oder nicht. Es passieren dort nämlich keine Wunder. Es werden Lösungsvorschläge gegeben, aber wenn der Klient aus irgendwelchen Gründen diesen Vorschlägen nicht folgen kann oder einfach immer noch keinen Sinn in seiner Existenz sieht, ist er selbst schuld. Das ist so in unserer Gesellschaft - alles typisch selbstgerecht.

@ Fargo77

Diese Sichtweise ist schon ziemlich weltfremd esoterisch angehaucht. Ich kann dir versichern, dass ich mir meine Eltern sicher nicht ausgesucht habe. ICH bin erst in dieser Welt entstanden. ICH wäre ein anderer, wenn ich nicht so eine furchtbare Kindheit erlebt hätte. In Anbetracht der Tatsache, was Eltern ihren Kindern in dieser Welt an Schrecklichkeiten antun, würde ich auch eher Abstand von dieser Sicht nehmen, denn sie impliziert eine Mitschuld (denn man hat sich seine Eltern ausgesucht) und wenn ich so nachdenke, ist kein (im speziellen mi**brauchtes) Kind daran schuld, dass ihm diese oder jene Grausamkeit widerfahren ist.

Was deine Eltern betrifft, du hast  geschrieben das sie drogenabhängig sind oder waren.  Da hattest du sicher keine behütete Kinderstube.Ob du es glaubst oder nicht - jeder Mensch hat eine Seele.

Natürlich hat jeder Mensch eine Seele. Auch meine Eltern. Ich habe ihnen auch für mich 'verziehen', Warscheinlich hätte ich ihre Liebe ohnehin nicht verdient.

Zum Beispiel - deine Seele hat sich in diesem Leben das Thema "Problembewältigung" ausgesucht.  Also, muss sie sich auch in ein Leben inkarnieren, wo sie auch mit Problemen zu kämpfen hat.

Ich glaube fast wir denken da eben unterschiedlich. Den ich denke ich hab' nur diese eine Seele, dieses eine Leben. An eine Wiedergeburt oder so glaube ich halt nicht. Ich hoffe auch gar nicht darauf. Ewige Ruhe klingt da für mic schon viel friedlicher als vlt. nochmal auf diese Welt zu kommen.

wird unser Ego narrisch und zuckt aus. Dann kommt die ganze Schei.... auf uns zu. Viele Menschen sehen dann nur den einen Ausweg und begehen Selbstmord. Tja -  und dann??!!

Ich denke, dass dann winfach nichts kommt. Absolut nichts. Und absolut nichts ist für mich viel besser als es jetzt ist.
Selbst wenn es Himmel und Hölle gibt, kann es in der Hölle nicht schlimmer sein als hier auf Erden.

Wenn man eine innere Zufriedenheit in sich spürt, kann es im Leben noch so schei..... zugehen, man wird trotzdem glücklich sein.

Das verstehe ich. Nur kann ich nicht zufrieden sein. Da es nichts auf dieser Welt gibt, was mich zufrieden machen würde. Und die Dinge die es gibt, sind eben unerreichbar.


@DEATH

Das Thema Therapie sehe ich leider ähnlich wie du. Das ich für die meisten nicht normal (oder was auch immer) bin weiss ich auch selbst.
Ich weiss auch selbst das bei mir alles verkehrt läuft, das mein 'Leben' ein Scherbenhaufen ist, das weiss ich auch ohne Therapie.
Ich habe einfach keine Kraft mehr und fürchte die wird mir auch keine Therapie geben können. Zumal ich es wie gesagt nie schaffen würde da hin zu gehen.

@ 0815

Sorry, aber ich will dir widersprechen. Natürlich hast du dir die Liebe deiner Eltern verdient - genauso wie sie eigentlich jedes Kind verdient! Dass sie dir die notwendige Liebe nicht geben konnten, kann nicht an dir liegen. Ich glaube, dass es bei dir entwicklungstechnische Störfaktoren gegeben hat und es somit logisch ist, dass du heute nicht anders bist, aber das ist nicht deine Schuld. Schuld ist ein ziemlich mieses Wort, weil deine Eltern mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nicht schuld daran sind, dass sie drogensüchtig sind. Bei ihnen wird es ebenso zu Fehlern in deren Kindheit gekommen sein, aber das ist noch lange keine gute Ausrede, denn meiner Meinung nach, liegt es im Verantwortungsbereich der Eltern, festzustellen, ob sie selbst dazu in der Lage sind, das Kind zu einem glücklichen Menschen zu erziehen, bevor sie dieses in die Welt setzen. In der Realität "passieren" neue Menschen einfach oder werden für den Irrglauben (und Anspruch) verwendet bzw. missbraucht, die Aufgabe zu erfüllen, den Eltern ein Stück Lebensinhalt zu geben.

Deine religiöse Anischt deckt sich mit meiner. Ich glaube auch nur an das, was ich glauben will - so wie jeder andere auch und ich möchte gar nicht wieder geboren werden um den Unsinn eines Schöpfers gerecht zu werden, den es angeblich gibt. Ewige Ruhe hättest du im Nirvana auch. Gerechterweise muss man das schon sagen. Ich will dir widersprechen: die Hölle kann definitiv schlechter sein, als das Leben hier auf Erden. Dazu ist nicht viel (menschliche) Fantasie notwendig. Ich sehe es so, dass wir beide einfach nur nicht haben, das einen Menschen glücklich machen kann. Etwas das uns erfüllt. Bei leichteren Fällen kann eine Therapie helfen, aber bei schweren Fällen ist die Kreativität und der Überlebenswille des Betroffenen gefragt. Willkommen am Schlachtfeld.

Ich sehe,  dass ich mich nicht klar verständlich gemacht habe.

1.)  du sagst, du hättest die Liebe deiner Eltern nicht   verdient???????????     So etwas darfst du nicht sagen!!  Jeder verdient die Liebe seiner Eltern.  Warum sagst du so etwas??  Ist dir das von jemanden so eingetrichtert worden?  Das du verzeihen kannst ist eines der wichtigsten Dinge im Leben.  Ich finde das voll super, dass du deinen Eltern verziehen hast.

2.) Deine Seele:  natürlich hast du nur eine Seele!!  Du bist Seele!! Dein Körper ist nur dein Fahrzeug in diesem Leben (anderes Leben, anderer Körper)  was meinst du mit  "ich habe mir meine Eltern nicht ausgesucht??  Dein Körper hat sich deine Eltern nicht ausgesucht!!  Deine Seele war das. Du musst einen Unterschied zwischen Seele und Körper machen -  das sind  "zwei paar Schuhe"  Unser Körper hat wirklich mit all dem nichts zu tun. Der muss nur funktionieren und wir müssen schauen, dass er nicht frühzeitig kaputt geht.

Es war einmal ein Mann bei mir, mit dem ich ein Protokoll nach einem Unfall aufgenommen habe. Wir haben uns auch so gut verstanden. Nach einiger Zeit sagte er, dass er mir etwas sagen möchte, dass er mit sonst noch niemanden besprochen hat. Er erzählte mir von seinem Unfall und das ihm ein anderes Fahrzeug quer in die Breitseite seines Fahrzeuges gefahren ist. Durch den starken Anprall wurde sein Körper gegen die Fahrertüre und zurück geschleudert. Nach dem Eintreffen des Notarztwagens wurde er wiederbelebt. Er selber lag auf dem Notbett und konnte durch seine geschlossenen Augen die Bemühungen des Notarztes sehen und schrie den Arzt an, er solle doch damit aufhören, es gehe ihm doch eh gut. Der Arzt hörte ihn jedoch nicht. Warum nicht? Weil bei dem Mann bereits seine Seele aus dem Körper hinausgehen wollte. Der  Arzt holte den Mann jedoch wieder zurück ins Leben und seine Seele ging wieder in den Körper zurück.

Weisst du jetzt, was ich sagen will??    

@ Fargo77

Gleich und gleich (esoterisch angehaucht) gesellt sich gern? Der Mensch wird schon gespürt haben, dass du empfänglich für solche Geschichten bist.

Noch eine Frage: siehst du eine Möglichkeit diese Seele los zu werden ohne vorher perfekt im Sinne unseres Schöpfers sein zu müssen? Denn wenn ich ehrlich sein soll, will ich das gar nicht und finde, dass man mir diese Aufgabe unrechtmäßig und ohne meine Zustimmung aufgebürdet hat.

Du verstehst da was falsch.  Kein Schöpfer gibt dir etwas vor. Alles liegt an dir und bei dir. Wir haben den freien Willen. Das einzige das du nicht bewusst beeinflussen kannst, ist der Lernprozess den du in deinen Leben zu absolvieren hast.

Das alles hat aber nichts mit Esoterik zu tun.

Wenn du ganz objektiv in deinem Leben zurück denkst, gibt es sicher Situationen und Bauchgefühle auf die du nicht gehört hast und später hast du gedacht - hätte ich doch nur............   stimmts??

 Warum willst du deine Seele los werden??  Willst du seelenlos sein??

 

@ 0815

Sorry, aber ich will dir widersprechen. Natürlich hast du dir die Liebe deiner Eltern verdient - genauso wie sie eigentlich jedes Kind verdient! Dass sie dir die notwendige Liebe nicht geben konnten, kann nicht an dir liegen. Ich glaube, dass es bei dir entwicklungstechnische Störfaktoren gegeben hat und es somit logisch ist, dass du heute nicht anders bist, aber das ist nicht deine Schuld. Schuld ist ein ziemlich mieses Wort, weil deine Eltern mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nicht schuld daran sind, dass sie drogensüchtig sind. Bei ihnen wird es ebenso zu Fehlern in deren Kindheit gekommen sein, aber das ist noch lange keine gute Ausrede, denn meiner Meinung nach, liegt es im Verantwortungsbereich der Eltern, festzustellen, ob sie selbst dazu in der Lage sind, das Kind zu einem glücklichen Menschen zu erziehen, bevor sie dieses in die Welt setzen. In der Realität "passieren" neue Menschen einfach oder werden für den Irrglauben (und Anspruch) verwendet bzw. missbraucht, die Aufgabe zu erfüllen, den Eltern ein Stück Lebensinhalt zu geben.

Deine religiöse Anischt deckt sich mit meiner. Ich glaube auch nur an das, was ich glauben will - so wie jeder andere auch und ich möchte gar nicht wieder geboren werden um den Unsinn eines Schöpfers gerecht zu werden, den es angeblich gibt. Ewige Ruhe hättest du im Nirvana auch. Gerechterweise muss man das schon sagen. Ich will dir widersprechen: die Hölle kann definitiv schlechter sein, als das Leben hier auf Erden. Dazu ist nicht viel (menschliche) Fantasie notwendig. Ich sehe es so, dass wir beide einfach nur nicht haben, das einen Menschen glücklich machen kann. Etwas das uns erfüllt. Bei leichteren Fällen kann eine Therapie helfen, aber bei schweren Fällen ist die Kreativität und der Überlebenswille des Betroffenen gefragt. Willkommen am Schlachtfeld.

Warum ich sie nicht verdient habe? Ganz einfach: Weil es scheinbar nichts gibt das mich lebenswert macht. Sonst wäre mein Leben nicht so wie es ist.
Mit dem Rest stimme ich dir eigentlich völlig zu.
Nur mit der Hölle und Erde Sache nicht. Denn schlimmer als jetzt kann es nicht kommen finde ich.
Der Überlebenswille gefragt? Schon richtig. Nur irgendwann stirbt jeder Wille wenn es nichts gibt das ihn am Leben erhält...

@Fargo


Nein, es hat mir niemand eingetrichtert aber sehr viel liebenswertes an mir scheint es wohl nicht zu geben...
Meine Seele hat sich meine Eltern ausgesucht? Warum sollte sie das den tun. Da müsste sie ja ganz schön dumm sein...
Da glaube ich noch eher das mein Weg wohl einfach vorbestimmt war. Manche Menschen sollen wohl keine schönen Dinge erleben...

Und ja, ich verstehe schon was du mir sagen willst denke ich.
Nur kann ich die Sache (vielleicht leider?) nicht so sehen.
Mein Körper ist ja (halbwegs) gesund wenn man so will, aber meine Gefühle, wenn du so willst meine Seele ist kaputt. Und kann deshalb nicht zufrieden sein.
Und klar hab' ich meinen Elterm verziehen (denke ich zumindest), denn vielleicht haben sie ja auch ihr bester versucht, aber es einfach nicht gepackt...

Wenn du ganz objektiv in deinem Leben zurück denkst, gibt es sicher Situationen und Bauchgefühle auf die du nicht gehört hast und später hast du gedacht - hätte ich doch nur............   stimmts??

Bei mir echt nicht wirklich...meine Geburt höchstens, die hätte ich (wenn das nur ginge) vielleicht verhindert.
klar gibts auch sonst ein paar sachen die ich gern anders gehabt hätte, da war ich aber meistens machtlos...

Aber dem trauere ich auch nicht mehr (wirklich) nach. Ich hätte nur so gerne jetzt irgendetwas das mir den Funken Hoffnung zum weitermachen gibt...irgendetwas...

Ja, ich verstehe es wirklich nicht. Meine Seele muss eine Intelligenz besitzen und nicht nur eine Ansammlung Geist sein, wenn ich schon die Entscheidung für meine Eltern angeblich selbst getroffen habe. Irgendetwas muss mich (oder meine Seele) zu irgendeinem Zeitpunkt vor die Wahl gestellt haben, und wer soll das gewesen sein, außer dem Schöpfer dieses Unsinns? Oder war es nur ein Handlanger, der selbst in dieser Firma nichts zu melden hat? :-) Der freie Wille ist gar nicht mal so frei, sondern begrenzt sich auf die Möglichkeiten, die ein Mensch im Laufe seines Lebens gelernt hat. Ich lerne in meinem Leben nur, dass mich die Idee des Lebens ankotzt. Das ist alles. Sorry, das Ding mit der Esoterik verwende ich häufig, wenn sich etwas für mich völlig weltfremd (und doch eigentlich nicht) anhört. Ja, es gibt Situationen in meinem Leben, in denen ich mich eher von meiner Intuition hätte leiten lassen sollen. Die Frage lautet, woraus sich Intuition zusammensetzt. Du willst mir doch hoffentlich nicht erzählen, dass sie etwas mit einem Geisterwesen namens Seele zu tun hat, das in meinem Körper spukt? Auch wenn, dann möchte ich die Seele loswerden, weil ich innerhalb dieser Welt zumindest erlebt habe, dass das Leben keine gute Idee ist. Das kann man auch alles psychologisch ergründen...genauso wie man ergründen könnte, warum du an deine Geschichte glaubst. Somit kann ich auch gar nichts dafür, jetzt so zu denken. Es gestaltet sich für mich eben nicht anders. Ich wäre gerne seelenlos, weil ich nicht erkennen kann, warum ich leiden soll. Dieser "Lernprozess" könnte vermieden werden, wenn ich keine Seele hätte. Für mich müsste etwas Intelligentes meine Seele erschaffen haben und ich bin in jedem Fall gegen diesen Schöpfer, weil ich keinen Sinn in so viel Leid erkennen kann, welches eigentlich unnötig ist. Man erfinde Geisterwesen namens Seele, die in Körper inkarnieren, um sich in einem Spiel aus dummen Lernen auseinanderzusetzen, dessen eigentliches Ziel die Verinnerlichung meiner Vorgabe ist. Der Schöpfer muss einen Sprung in der Schüssel haben. Ich will nicht sein Haustier sein oder für diesen minderwertigen Zweck missbraucht werden. Und ich will auch nicht in der Hölle braten müssen, um mir Gottes "Sinn" zu verinnerlichen, denn wenn er wirklich gerecht ist und uns nach seinem Ebenbild geschaffen hat, wäre es einmal heilsam, wenn er selbst menschliche Gestalt annehmen würde und ein Leben führen sollte, das mit dem meinigen vergleichbar ist. Vielleicht lernt er dann, dass man anderen nicht tut, was man für sich selbst nicht haben will. Ich würde auch niemals meinen Sohn (in seinem Fall Jesus Christus) so leiden lassen, wenn ich die Macht hätte, es zu verhindern, nur um schließlich meine Vorgabe als gescheitert zu betrachten, dass den Menschen nicht mehr zu helfen ist. Ich würde mich auch vorher fragen, ob es nicht an mir und meiner Schöpfung liegen könnte, dass eben so viele Menschen nicht so tun wie ich will. Ich könnte sie dafür aber auch bestrafen, aber ob mich das sympathisch macht? Nein, aber wer gegen mich ist, der kommt in die Hölle - bis er für mich ist, denn dann führe ich ihn ans Licht. :-)

Ich bin so frech und stelle einmal die Vermutung auf, dass du nicht so denken würdest, wenn dir deine Eltern mehr von dem gegeben hätten, das sie eigentlich hätten geben sollen. Dieses stärkt nämlich für das Leben und man verinnerlicht den Sinn seines Seins automatisch. Ich sehe mich selbst anders. ich sehe mich selbst so, dass mir vorenthalten wurde, das mir eigentlich zusteht und es nicht meine Schuld ist, wenn meine Eltern (oder andere Menschen) nicht meine Liebenswürdigkeit entdecken können. Das bedeutet nicht, dass es diese nicht gibt. Sie ist nur schwach ausgeprägt - aufgrund der fehlerhaftigkeit meines Außen, aber dass das an mir gelegen hat? Ich war ein unschuldiges Kind.

Du musst mir mit der Höllensache nicht zustimmen. Allerdings kann ich nur von mir ausgehen, denn mir selbst würden da schon mal Dinge einfallen, die man einem anderen Menschen antun kann, welche mit seinem vorherigen Leben in keiner Relation mehr stehen. Wenn ich wirklich so böse wäre, könnte ich das tun und es wäre die Hölle auf Erden (für das Opfer). :-)

Ja, der Überlebenswillen kann stark beeinträchtigt werden...wohl wahr :-(

Ich bin so frech und stelle einmal die Vermutung auf, dass du nicht so denken würdest, wenn dir deine Eltern mehr von dem gegeben hätten, das sie eigentlich hätten geben sollen. Dieses stärkt nämlich für das Leben und man verinnerlicht den Sinn seines Seins automatisch.

Damit wirst du warscheinlich leider auch Recht haben.

es nicht meine Schuld ist, wenn meine Eltern (oder andere Menschen) nicht meine Liebenswürdigkeit entdecken können. Das bedeutet nicht, dass es diese nicht gibt. Sie ist nur schwach ausgeprägt - aufgrund der fehlerhaftigkeit meines Außen, aber dass das an mir gelegen hat? Ich war ein unschuldiges Kind.

Das glaube ich mittlerweile nicht mehr.
Den wenn es irgendetwas gutes, etwas liebenswertes an mir geben würde, müsste das in 25 Jahren wohl jemand bemerkt haben...
Wobei bei mir natürlich dazu kommt das ich auch keine Leute mehr anspreche oder so. Die Angst davor ist mittlerweile zu groß. 25 Jahre lang Ablehnung der Menschen reichen aber ohnehin...


Du musst mir mit der Höllensache nicht zustimmen. Allerdings kann ich nur von mir ausgehen, denn mir selbst würden da schon mal Dinge einfallen, die man einem anderen Menschen antun kann, welche mit seinem vorherigen Leben in keiner Relation mehr stehen. Wenn ich wirklich so böse wäre, könnte ich das tun und es wäre die Hölle auf Erden (für das Opfer). :-)

Ja, der Überlebenswillen kann stark beeinträchtigt werden...wohl wahr :-(

Mag sein. Nur ich sehe für mich eben nichts das schlimmer sein könnte.

Ich denke bei mir sogar immer noch irgendwie das dieser Überlebenswille wieder erwachen könnte, wenn es irgendetwas geben würde das ihm Hoffnung gibt.
Nur so wie es eben ist, ist dieser Wille verschwunden oder hat einfach keine Kraft mehr.

Hallo -0815-!

Das ganz Unten kenne ich sehr gut.

Habe mich auch nie getraut Hilfe an zu nehmen. Bis ich hierher kam und mir jemand mal Zugehört hat.

Ich habe dann lange mit dem lange geredet. Er hat mir dann geholfen das ich meine Angst über winde und mir Hilfe in meiner nähe hole.

Heute muss ich sagen, bin ich froh das ich das Getan habe. Mir geht es besser und ich gehe mit kleinen Schritten voran.

Ich weiß das es noch ein langer Weg wird sein und ich noch manch mal nach unten Abstürzen werde. Aber ich habe auch verstanden, das das dazu gehört um zum Ziel zu kommen. Es ist ein harter Weg, aber er Lohnt sich, wenn man bereit ist in zu gehen.

(Ich war damals so weit das ich mich umbringen wollte oder meine Eltern mit ihrer Kirche. Ich hatte einfach keine Kraft mehr zum Kämpfen und mein Leben war so sinnlos.)

In der Therapie geht es heute gut. Seit ich eine Therapeutin habe die mich versteht und mit mir redet so das ich es auch verstehe.

Wichtig ist es den richtigen Therapeuten zu finden, mit dem man zurecht kommt?

Leider kann ich Death nicht recht geben das Therapie nichts bringt.

Denn mir hat sie geholfen auch wenn es manch mal noch sehr Tief hinunter geht. Weiß ich Heute wo hin ich mich wenden kann und wer mir Helfen kann. Wie ich gegensteuern kann.

Man sollte alles in Betracht ziehen, vielleicht auch Hilfe von Außen.

LG.   rose

Hallo -0815-!

Das ganz Unten kenne ich sehr gut.

Habe mich auch nie getraut Hilfe an zu nehmen. Bis ich hierher kam und mir jemand mal Zugehört hat

Dann haben wir etwas gemeinsam, denn bei mir ist es auch hier 'das erste mal'.

Ich weiß das es noch ein langer Weg wird sein und ich noch manch mal nach unten Abstürzen werde. Aber ich habe auch verstanden, das das dazu gehört um zum Ziel zu kommen. Es ist ein harter Weg, aber er Lohnt sich, wenn man bereit ist in zu gehen.

Das klingt jetzt vielleicht wieder irgendwie dumm, aber ich wäre bereit jedem Weg zu gehen, wenn es zumindest Hoffnung bringen würde.

(Ich war damals so weit das ich mich umbringen wollte oder meine Eltern mit ihrer Kirche. Ich hatte einfach keine Kraft mehr zum Kämpfen und mein Leben war so sinnlos.)

Genauso geht es mir jetzt. Nur die Kirche blieb mir erspart.

In der Therapie geht es heute gut. Seit ich eine Therapeutin habe die mich versteht und mit mir redet so das ich es auch verstehe.

Wichtig ist es den richtigen Therapeuten zu finden, mit dem man zurecht kommt?

Leider kann ich Death nicht recht geben das Therapie nichts bringt.

Denn mir hat sie geholfen auch wenn es manch mal noch sehr Tief hinunter geht. Weiß ich Heute wo hin ich mich wenden kann und wer mir Helfen kann. Wie ich gegensteuern kann.

Das kann man jetzt vlt. nicht verstehen aber selbst wenn ich es wieder wollen würde, mich nocheinmal zusammenreissen könnte - ich könnte nicht einfach zu 'irgendeiner' Stelle gehen und dort um Hilfe bitten. Das schaffe ich ganz einfach nicht. Ich kann nicht mehr auf Menschen zugehen. Und sie um etwas bitten schon gar nicht.
Vor einiger Zeit hatte ich das selbst einmal überlegt, aber ich kann es nicht. Ich weiss das klingt verrückt aber ich schaffe das nicht...

Dir natürlich auch erstmal danke fürs 'zuhören' und viel Kraft auf deinem Weg! Wenn ich welche hätte würd ich sie dir schenken...

Ja, unbedingt. Im Moment hat der Selbstzerstörungstrieb einfach die Überhand über den Selbsterhaltungstrieb gewonnen. Im Laufe deiner 25 Lebensjahre wird es so gekommen sein. Ich glaube dir, dass es dir Lebenssinn geben würde, wenn du spüren würdest, dass du von einer liebenswürdigen Person geliebt wirst. Eine Partnerin beispielsweise. Bei meiner Krankheit ist davon auszugehen, dass keine Liebe einer Frau dieser Welt wieder gut machen kann, was an mir als Kind verbrochen wurde, aber hinderlich wäre es deswegen trotzdem nicht, eine zu haben. Hat sich in diesen Jahren wirklich nie ein Mädchen/eine Frau für dich interessiert? Wie sieht das Leben aus, das dir Sinn geben könnte? Was müsste mindestens anders sein? Und wenn du nicht auf Menschen zugehen kannst, wie wäre es dann mal mit einem unverbindlichen Anruf bei einer Kriseninterventionsstelle?

@ rose

Sorry, habe mich falsch ausgedrückt. MIR bringt Therapie nichts, aber das gilt nicht für andere.

Das klingt jetzt vielleicht wieder irgendwie dumm, aber ich wäre bereit jedem Weg zu gehen, wenn es zumindest Hoffnung bringen würde.

Das Tut es nicht. Es ist normal das man das möchte.

Das du das jetzt nicht schaffst ist zu Verstehen. Aber alleine sich damit anfangen Auseinander zu setzen ist Gut. Das braucht Zeit und du solltest dir Zeit lassen.

Es gibt aber Organisationen wo man nur Anrufen kann und keinen Namen sagen muss oder auch über Mail sich verständigen kann ohne hin zu gehen und das alles Anonym. 

Alleine mal darüber nach zu Denken ist gut.

Schicke dir etwas Kraft von mir und wünsche dir viel Kraft, das du es vielleicht auch mal schaffst die Angst zu überwinden.

Gib dich nicht auf den jeder Mensch ist etwas besonderes.

LG.  rose

Ja, unbedingt. Im Moment hat der Selbstzerstörungstrieb einfach die Überhand über den Selbsterhaltungstrieb gewonnen. Im Laufe deiner 25 Lebensjahre wird es so gekommen sein.

Genau.

von einer liebenswürdigen Person geliebt wirst. Eine Partnerin beispielsweise.

Das war eigentlich der größte Wunsch den ich immer hatte. Mittlerweile ist auch der fast verschwunden. Nur hin und wieder denke ich mir noch: (vorallem wenn ich zufällig Pärchen in meinem Alter seh') Das hätte ich gerne einmal gehabt. Nur einmal. Ein einziges mal jemanden der mich liebt oder zumindest mag.

Bei meiner Krankheit ist davon auszugehen, dass keine Liebe einer Frau dieser Welt wieder gut machen kann, was an mir als Kind verbrochen wurde, aber hinderlich wäre es deswegen trotzdem nicht, eine zu haben.

Klingt von mir blöd, aber : wäre bestimmt auch für dich gut. Ich denke einfach wenn irgendetwas schlimme Dinge zumindest lindern kann, dann wäre es die Zuneigung eines anderen Menschens.

Hat sich in diesen Jahren wirklich nie ein Mädchen/eine Frau für dich interessiert?

Ob vielleicht mal interessiert weiss ich nicht. Glaube aber eigentlich nicht. Eine wirkliche Freundin oder so hatte ich aber nie. Ich weiss das dass nicht normal ist. Obwohl ich für jemanden dem etwas an mir liegt bereit wäre alles zu tun. Ich bin eben dafür bestimmt allein zu sein...Mittlerweile kann ich es aber irgendwie auch verstehen. Denn wer will schon einen 25jährigen gestörten Typen der noch dazu keine Ahnung von Frauen hat.

Wie sieht das Leben aus, das dir Sinn geben könnte? Was müsste mindestens anders sein?

Ich hatte/habe nie 'extreme' Wünsche. Schon Dinge die für andere ganz normal sind würden meinem Leben wieder einen Sinn geben. Vielleicht soetwas wie einen guten Freund...irgendeinen Job (völlig egal was)...und eben einmal eine Frau kennenzulernen...Ich würde irgendwie noch immer zu gern wissen ob es soetwas wie Liebe tatsächlich gibt von der immer alle reden. Falls es das gibt wäre/ist das mein größter Traum oder ist es zumindest gwesen...

wie wäre es dann mal mit einem unverbindlichen Anruf bei einer Kriseninterventionsstelle?

Und was machen die? Sagen ich soll zur Therapie gehen...
Wie gesagt für meine letzten verbliebenen Träume würde ich alles tun. Alles was ich kann. Aber einfach zu einer Therapie Stelle zu gehen kann ich nicht. Ich schaff es wirklich nicht.

@Rose

Ich setzte mich schon länger (zumindest mit mir selbst) mit diesem Thema auseinander. Ich habe mir 1000 mal vorgenommen 'irgendwo' Hilfe zu holen. Aber ich schaff es nicht das hinzugehen. Egal wie sehr ich es auch wollte.

Das jeder Mensch etwas besonderes ist stimmt natürlich. Besonders bin ich ja auch. Aber leider nur besonders kaputt...

Als ich noch 25 war, hatte ich davor auch noch keine richtige Beziehung und hatte mir auch gewunschen, endlich eine Freundin zu finden. Ich bin komplett deiner Meinung. Soetwas fehlt und manchmal hat das Gründe, die man bei sich selbst suchen könnte, aber nur, wenn es einen Sinn ergibt. Meine Rede ist zum Beispiel diese, dass ich noch so viel Therapie machen kann - es wird keine Frau in diese Welt zaubern, die zu mir passt - die Deckel und Topf-Geschichte halte ich für falsch. Ich müsste mich so weit ändern, dass ich nicht mehr der gleiche Mensch bin, nur um den Ladies zu gefallen und wenn ich dann eines Tages neben der Frau aufwache, die den eigentlichen Typen nicht lieben würde, werde ich wissen, dass ich alleine bin. Ein sinnloses Leid. Die Sache mit der Liebe sehe ich so, dass sie im Erwachsenenalter nicht bedingungslos ist. Bei manchen Menschen, die in der Kindheit die bedingungslose Liebe vermissen mussten, kann es passieren, dass sie diese im späteren Leben suchen und da kommt die Realität ins Spiel. Frauen bieten laut meiner Erfahrung keine bedingungslose Liebe an. Das sagen sie (meistens) und glauben sie (öfters), aber dem ist nicht so. Sie ist immer an ein bestimmtes Verhalten oder einer anderen Sache gebunden. Wenn dieses Verhalten oder diese Sache wegfällt, fällt auch meistens die "Liebe" der Frau weg. Ich habe immer gesagt, dass das keine Liebe ist, aber was hat mich dazu gebracht? Die fehlende, bedingungslose Liebe in meiner Kindheit. Das ist auch der Grund, warum ich glaube, dass keine Frau dieser Welt das gut machen kann, was an mir verbrochen wurde. Die Frage lautet nun, ob es wirklich notwendig ist, völlig allein durch die Weltgeschichte zu wandern. Ob es mir nicht ausreichen könnte diese falsche Liebe zu haben, anstatt überhaupt keiner. Die Sache mit der Therapie ist nur ein Vorschlag! Du hast VOLLKOMMEN Recht, was die Therapie betrifft - ich war in Therapie und bin wieder zurück an die Kriseninterventionsstelle (Kriseninterventionszentrum Wien) und das Klügste, das sie mir sagen konnten, war:"Probieren sie es weiterhin mit Therapie". Verarschen sollte man sich wirklich nicht lassen, aber du hast es eben noch nicht einmal probiert und das finde ich schon schade. Was ist, wenn ihr doch einen Weg findet, wie zu dem kommst, was du dir wünscht? Und ich will auch gar nicht sagen, dass die Chancen dafür gut stehen.

Als ich noch 25 war, hatte ich davor auch noch keine richtige Beziehung und hatte mir auch gewunschen, endlich eine Freundin zu finden. Ich bin komplett deiner Meinung. Soetwas fehlt und manchmal hat das Gründe, die man bei sich selbst suchen könnte, aber nur, wenn es einen Sinn ergibt. Meine Rede ist zum Beispiel diese, dass ich noch so viel Therapie machen kann - es wird keine Frau in diese Welt zaubern, die zu mir passt - die Deckel und Topf-Geschichte halte ich für falsch. und das finde ich schon schade. Was ist, wenn ihr doch einen Weg findet, wie zu dem kommst, was du dir wünscht? Und ich will auch gar nicht sagen, dass die Chancen dafür gut stehen.

Danke dir!

Ersteinmal wunder dich bitte nicht ich bin der selbe wie oben, nur konnte ich (warum auch immer) mit dem alten Account keine Beiträge mehr verfassen im Forum...
(Falls das nur irgendein Fehler war, kann ein Admin den neuen Account natürlich gerne löschen)

Nur soviel, ich hatte nicht 'nur' keine 'richtige' ich hatte noch gar keine.
Ansonsten seh' ich das wie du. Mancher 'Topf' ist wohl zu 'verbogen' (oder was auch immer) als das da noch ein Deckel passen würde...

Ich müsste mich so weit ändern, dass ich nicht mehr der gleiche Mensch bin, nur um den Ladies zu gefallen und wenn ich dann eines Tages neben der Frau aufwache, die den eigentlichen Typen nicht lieben würde, werde ich wissen, dass ich alleine bin. Ein sinnloses Leid. Die Sache mit der Liebe sehe ich so, dass sie im Erwachsenenalter nicht bedingungslos ist. Bei manchen Menschen, die in der Kindheit die bedingungslose Liebe vermissen mussten, kann es passieren, dass sie diese im späteren Leben suchen und da kommt die Realität ins Spiel. Frauen bieten laut meiner Erfahrung keine bedingungslose Liebe an. Das sagen sie (meistens) und glauben sie (öfters), aber dem ist nicht so. Sie ist immer an ein bestimmtes Verhalten oder einer anderen Sache gebunden. Wenn dieses Verhalten oder diese Sache wegfällt, fällt auch meistens die "Liebe" der Frau weg. Ich habe immer gesagt, dass das keine Liebe ist, aber was hat mich dazu gebracht? Die fehlende, bedingungslose Liebe in meiner Kindheit. Das ist auch der Grund, warum ich glaube, dass keine Frau dieser Welt das gut machen kann, was an mir verbrochen wurde. Die Frage lautet nun, ob es wirklich notwendig ist, völlig allein durch die Weltgeschichte zu wandern. Ob es mir nicht ausreichen könnte diese falsche Liebe zu haben, anstatt überhaupt keiner

Auch da gebe ich dir Recht. Ich war lange Zeit der Meinung das es immer und für jeden jemanden gibt der einen so nimmt wie man ist. (Zumindest im großen und ganzen) Mittlerweile glaube ich aber genau wie du nicht mehr daran.
Diese Falsche Liebe? Wäre ein Gefühl (wie auch immer man es nennen mag) den falsch solange es dich (oder euch beide) auch nur ein klein wenig glücklicher macht? Vielleicht wäre es tatsächlich keine Liebe - aber für falsch würde ich es nicht halten.
Wie Gestern bereits erwähnt, als ich noch dachte das es soetwas wie Liebe gibt, war mein größter Wunsch immer diese einmal zu erleben. Mittlerweile glaub' ich auch nicht mehr daran. Ich wär eigentlich schon zufrieden wenn mich jemand zumindest nicht hassen würde. Denn das es wohl nichts (oder eben zuwenig) liebenswertes an mir gibt, hab' ich mittlerweile eingesehen.

Die Sache mit der Therapie ist nur ein Vorschlag! Du hast VOLLKOMMEN Recht, was die Therapie betrifft - ich war in Therapie und bin wieder zurück an die Kriseninterventionsstelle (Kriseninterventionszentrum Wien) und das Klügste, das sie mir sagen konnten, war:"Probieren sie es weiterhin mit Therapie". Verarschen sollte man sich wirklich nicht lassen, aber du hast es eben noch nicht einmal probiert und das finde ich schon schade. Was ist, wenn ihr doch einen Weg findet, wie zu dem kommst, was du dir wünscht? Und ich will auch gar nicht sagen, dass die Chancen dafür gut stehen.

Machst du sie auch weiter wenn man fragen darf?
Wie gesagt: Ich könnte es nicht einfach da hin zu gehen. Und dann auch noch um etwas zu bitten. Das kann ich einfach nicht.
Ausserdem gibt es leider noch eine Sache die ich was Therapie angeht nie machen würde. Aber nicht weil ich diese Sache wie das oben nicht kann, sondern weil ich es einfach nie machen würde. Ich würde nie für ein paar Wochen oder so in eine Klinik gehen. Niemals. Ich habe Respekt vor Menschen die die Kraft oder den Willen haben das zu tun. Wirklich. Aber für mich würde es nie in Frage kommen.

Ganz einfach weil ich auch denke das die mir nicht geben können, was mein Leben lebenswert machen könnte. Ich will niemanden der eben die paar Wochen mit mir redet weil es sein/ihr Job ist. Dem ich aber eigentlich genau wie allen anderen eh egal bin. Einen ganz normalen Menschen zum reden zu haben, dem vielleicht ein ganz klein wenig an mir liegt, würde da schon viel mehr helfen. Denke ich zumindest.

Hallo --0815--,

ich sehe schon, dass du dieses Problem mit dem Nick gemeldet hast.

Ich weiß schon, worauf du hinaus willst und es ist ein Unterschied, nur glaube ich, dass man sich auch die Qualität einer Beziehung anschauen müsste. Du glaubst nicht, was heutzutage alles als Beziehung gilt. In meinem Fall haben sich da einfach nur Männlein und Weiblein getroffen um - ach, ich kann's gar nicht beschreiben, so seltsam war das. Je nachdem, ob ich Deckel oder Topf bin - verbogen trifft es wirklich gut.

Wäre ein Gefühl (wie auch immer man es nennen mag) den falsch solange es dich (oder euch beide) auch nur ein klein wenig glücklicher macht?

Ich habe primär eine große Angst davor verlassen zu werden, und weil ich Frauen überhaupt nicht vertrauen kann, was ihre Fähigkeiten betrifft, in mir einen liebenswerten Menschen zu sehen, triggert bei mir die Angst vor Nähe sehr schnell, je mehr emotionales Potential die Frau in mir auslöst. Ich vermeide Beziehungen aufgrund veränderter Ansprüche durch erlebte Trennungen. Der Schmerz, den ich durch eine Trennung erfahre ist einfach zu groß, als dass ich mir nicht einmal die Frage stelle, welche Anziehungspunkte es bei der Frau gibt. Bei der falschen (eigentlich unzureichenden) Liebe habe ich zu sehr Angst davor, dass sie zerbrechen könnte, also lasse ich es gleich bleiben. Ich bin Borderliner und mein Beziehungsverhalten läuft nach einem Muster ab. Dies muss durchbrochen werden. Alles andere ist zum Scheitern verurteilt.

Ich wär eigentlich schon zufrieden wenn mich jemand zumindest nicht hassen würde.

Warum hassen dich die Leute? Du kannst ihnen doch z.B. auch einfach nur egal sein im Sinne einer neutralen Sicht. Impliziert für dich nicht geliebt zu werden automatisch das Gegenteil?

Machst du sie auch weiter wenn man fragen darf?

Natürlich nicht. Ich bin höchst unzufrieden mit den Ergebnissen und sitze eigentlich in einer Selbstzerfleischung fest, denn es gäbe Wege, nur schaffe ich nicht diese zu gehen. Das ist auch der Grund, warum ich finde, dass man mir nicht sagen sollte, ich wäre selbst schuld daran, denn das führt dazu, dass ich mich noch schlechter fühle und in Folge dessen eine Abwehrhaltung einnehme.

Und dann auch noch um etwas bitten.

:-) wenn du zu bestimmten Stellen gehst und von deinen Problemen in Hinblick auf die aktuelle Suizidalität sprichst, werden sie dich bitten (irgendetwas in therapeutischer Hinsicht zu unternehmen). Ich kenne das. Ein Klinikaufenthalt muss nicht sein, aber wenn ich dir einen heißen Tipp geben darf: diese Leute sind dazu verpflichtet, bei akuter Selbst -oder Fremdgefährdung zu handeln, aber in jeden anderen Fall bist du Herr deiner Selbst (von Gesetzeswegen her) und kannst frei ebstimmen, welches Angebot du nutzen möchtest. Und wenn er es nicht verstehen will, muss man eben deutlicher:"Nein, das ist keine Option für mich" sagen.

Oh ja, und das mit den Ärzten kann ich gut verstehen. Die machen schlußendlich auch nur ihren Job. Nein, das Ziel bei dieser Sache ist eben auch, dass sich der Mensch insofern selbst versorgen sollte - und die Übergänge zu sozialen Bedürfnissen ist fließend. Weißt du, es gibt schon ein Programm, das man in der Psychiatrie durchläuft. Bei mir war der Punkt erreicht, als man mir mit einer überzogenen Wertschätzung gekommen ist. Ich frage mich, welchen Sinn das gehabt haben sollte, weil es mich immer mehr in die Verzweiflung getrieben hat, aber an sich muss man schon sagen: anderen Patienten hat das geholfen. Ich blieb irgendwann, nachdem ich das ganze Ding durchwandert habe, irgendwann zu ganz genau diesen Sätzen zurückgekommen, die du hier am Schluss geschrieben hast.

 Ich weiß schon, worauf du hinaus willst und es ist ein Unterschied, nur glaube ich, dass man sich auch die Qualität einer Beziehung anschauen müsste. Du glaubst nicht, was heutzutage alles als Beziehung gilt. In meinem Fall haben sich da einfach nur Männlein und Weiblein getroffen um - ach, ich kann's gar nicht beschreiben, so seltsam war das. Je nachdem, ob ich Deckel oder Topf bin - verbogen trifft es wirklich gut.

Aber hat es dich in dieser Zeit glücklicher gemacht? Wenn ja, war es vlt. nicht ganz umsonst...
Ich stimme dir aber natürlich zu. 'Soetwas' wäre nicht mein Wunsch.

Ich habe primär eine große Angst davor verlassen zu werden, und weil ich Frauen überhaupt nicht vertrauen kann, was ihre Fähigkeiten betrifft, in mir einen liebenswerten Menschen zu sehen, triggert bei mir die Angst vor Nähe sehr schnell, je mehr emotionales Potential die Frau in mir auslöst. Ich vermeide Beziehungen aufgrund veränderter Ansprüche durch erlebte Trennungen. Der Schmerz, den ich durch eine Trennung erfahre ist einfach zu groß, als dass ich mir nicht einmal die Frage stelle, welche Anziehungspunkte es bei der Frau gibt. Bei der falschen (eigentlich unzureichenden) Liebe habe ich zu sehr Angst davor, dass sie zerbrechen könnte, also lasse ich es gleich bleiben. Ich bin Borderliner und mein Beziehungsverhalten läuft nach einem Muster ab. Dies muss durchbrochen werden. Alles andere ist zum Scheitern verurteilt.

Da kann ich leider nicht sehr viel dazu sagen. Da ich ganz einfach nicht weiss wie es ist verlassen zu werden.
Klingt jetzt vlt. absurd, aber wäre auch eine Beziehung mit jemandem der 'das gleiche Problem' hat wie du nicht möglich? Oder wäre das erst recht nicht möglich?

Warum hassen dich die Leute? Du kannst ihnen doch z.B. auch einfach nur egal sein im Sinne einer neutralen Sicht. Impliziert für dich nicht geliebt zu werden automatisch das Gegenteil?

Du hast wieder Recht. Hassen war vlt. das falsche Wort. Warscheinlich bin ich wirklich jedem einfach nur egal...
Was ich aber nichtmal wirklich besser finde. Denn Hass wäre zumindest ein Gefühl...

Natürlich nicht. Ich bin höchst unzufrieden mit den Ergebnissen und sitze eigentlich in einer Selbstzerfleischung fest, denn es gäbe Wege, nur schaffe ich nicht diese zu gehen. Das ist auch der Grund, warum ich finde, dass man mir nicht sagen sollte, ich wäre selbst schuld daran, denn das führt dazu, dass ich mich noch schlechter fühle und in Folge dessen eine Abwehrhaltung einnehme.

Auch da stimme ich dir eigentlich zu. Es gibt vlt. tatsächlich Wege. Nur hab' ich diese nicht gefunden.
Das mit der Schuld halte ich auch für Schwachsinn. Denn wenn das so einfach wäre dann müsste es auch ebenso möglich sein den Weg zurück zu finden. Ich glaube einfach nicht, das man selbst schuld ist warum es so ist wie es ist. Vielmehr denke ich das uns gewisse Dinge so werden liesen.

wenn du zu bestimmten Stellen gehst und von deinen Problemen in Hinblick auf die aktuelle Suizidalität sprichst, werden sie dich bitten (irgendetwas in therapeutischer Hinsicht zu unternehmen). Ich kenne das. Ein Klinikaufenthalt muss nicht sein, aber wenn ich dir einen heißen Tipp geben darf: diese Leute sind dazu verpflichtet, bei akuter Selbst -oder Fremdgefährdung zu handeln, aber in jeden anderen Fall bist du Herr deiner Selbst (von Gesetzeswegen her) und kannst frei ebstimmen, welches Angebot du nutzen möchtest. Und wenn er es nicht verstehen will, muss man eben deutlicher:"Nein, das ist keine Option für mich" sagen.

Aber genau das kann ich nicht.
Ich wollte vor längerer Zeit mich echt mal erkundigen gehen. Ehrlich. Aber ich kann es ganz einfach nicht.


Oh ja, und das mit den Ärzten kann ich gut verstehen. Die machen schlußendlich auch nur ihren Job. Nein, das Ziel bei dieser Sache ist eben auch, dass sich der Mensch insofern selbst versorgen sollte - und die Übergänge zu sozialen Bedürfnissen ist fließend. Weißt du, es gibt schon ein Programm, das man in der Psychiatrie durchläuft. Bei mir war der Punkt erreicht, als man mir mit einer überzogenen Wertschätzung gekommen ist. Ich frage mich, welchen Sinn das gehabt haben sollte, weil es mich immer mehr in die Verzweiflung getrieben hat, aber an sich muss man schon sagen: anderen Patienten hat das geholfen. Ich blieb irgendwann, nachdem ich das ganze Ding durchwandert habe, irgendwann zu ganz genau diesen Sätzen zurückgekommen, die du hier am Schluss geschrieben hast.

Eben. Sie machen ihren Job. Und ich will mit niemanden über soetwas reden oder was auch immer dem ich im Prinzip eh egal bin. Der nur zuhört weil er es muss. Sich aber eigentlich denkt was ist das den für ein Idiot...
Das würde mir eben nicht helfen. Das wäre nicht 'echt'. Ich hoffe du verstehst was ich damit meine!?

Viel mehr würde es mir geben wenn irgendwann einmal wirklich jemanden etwas an mir gelegen wäre. Wenn jemand mit mir sprechen würde weil es ihm/ihr um mich geht. Nicht nur weil es der Job ist. Ich denke das würde mich sogar (wenn das überhaupt noch möglich ist) noch mehr runterziehen. Diese gekünstelte Fürsorge, dieses scheinheilige Pflichtbewusstsein.

Einmal, ein einziges mal zu erleben jemandem ehrlich (nicht aus Jobgründen oder so) nicht egal zu sein wäre mir wohl so viel mehr wert als jede Therapie...

Das soll nicht heißen das ich keine Therapie machen will/würde. Das soll nur heißen: das alleine würde mir nicht helfen.

Danke für deine Zeit!

 Ich habe keine Freunde. Aber warum sollte sich auch jemand mit mir abgeben...

Letzte Nacht habe ich (warum auch immer) meine Schwester angerufen die ich ewig nicht mehr gesehen habe. Die auch damals schon nichts von mir wissen wollte.
Ich hockte die halbe Nacht draussen auf der Treppe vor meiner Wohnung und kahm dann eben irgendwie auf diese verrückte Idee.
Ergebniss: Sie meinte was ich mir eigentlich einbilde sie anzurufen, das ich nicht ihr Bruder sei, das man sich für mich ja schämen muss, das sie mich nie sehen möchte...danach hab' ich aufgelegt...

Das war leider nur eine weitere Bestätigung das wohl echt keinen Grund gibt mich zu mögen. Wenn nichtmal meine Schwester das tut...

Ich weiss eigentlich auch gar nicht warum ich das hier schreibe...warscheinlich nur um irgendetwas zu machen...um zwei Minuten irgendwie abgelenkt zu sein...um irgendwie den Abend vergehen zu lassen...

Es macht aber eben leider immer wieder so unendlich traurig...

Das tut mir echt leid, wenn ich sowas lese..ich bin selbst in einer ähnlichen Situation..hab praktisch niemanden, keine wirklichen Freunde, schon gar keine Partnerin oder ähnliches..der Kontakt zu den Eltern schon vor Ewigkeiten abgebrochen..

Aber ich hab wenigstens mehrere Schwestern, die mich trotz meiner aussichtlosen Lebenssituation noch nicht "aufgegeben" haben..auch wenn sie mir unmittelbar auch nur begrenzt "helfen" oder beistehen können..

 

Das tut mir echt leid, wenn ich sowas lese..ich bin selbst in einer ähnlichen Situation..hab praktisch niemanden, keine wirklichen Freunde, schon gar keine Partnerin oder ähnliches..der Kontakt zu den Eltern schon vor Ewigkeiten abgebrochen..

Aber ich hab wenigstens mehrere Schwestern, die mich trotz meiner aussichtlosen Lebenssituation noch nicht "aufgegeben" haben..auch wenn sie mir unmittelbar auch nur begrenzt "helfen" oder beistehen können..

Dann weisst du ja leider sehr gut wovon ich spreche.
Wobei das sie mich aufgegeben hat oder mir nicht helfen kann ist nicht das schlimme daran. So geht es mir ja sogar mit mir selbst.

Aber das sie nicht mal zwei Minuten mit mir redet, egal über was tut schon weh. Wenn sogar die eigene Schwester meint es wäre das beste es würde einen nicht mehr geben, ist das trotz aller Resignation einfach irgendwie ein unbeschreibliches Gefühl.

Sogar wenn sie damit vlt. Recht hat. Aber ich könnte soetwas nie zu ihr sagen. Niemals könnte ich meiner Schwester wünschen das sie vor ein Auto läuft oder von ner Brücke springt. Niemals könnte ich das tun.

Es tut einfach trotzdem immer noch weh, soetwas von ihr zu hören.
Aber eines weiss ich jetzt: ich werde sie nie wieder anrufen. Nie wieder mit ihr sprechen wollen. Nie mehr! Ich wünsche ihr nur das beste - sie soll alles Glück das es in dieser Welt vlt. irgendwo gibt erleben. Ganz ehrlich! Aber ich werde mich nie wieder bei ihr melden nichtmal um mich vlt. eines Tages zu verabschieden, was ich bisher immer geplant hatte.

Vielleicht hat irgendetwas etwas in mir immer noch 'auf sie gehofft', vlt. tut es gerade deshalb so weh...keine Ahnung aber ist ja auch egal...

Dir natürlich alles gute!

Hallo -0815-

Ich habe auch einen Bruder, der zwar nicht nachvollziehen kann, wie ich denke, aber er hilft mir wenigstens ab und zu. Ich weiß nicht, weshalb deine Schwester nichts mit dir zu tun haben möchte, denke aber, dass es schlußendlich (ja, ich weiß, ich gebe jetzt wieder mal nur den Klugschei*er) besser wäre, wenn man dies akzeptieren könnte und sich trotzdem nicht verlässt. acht dich nicht wütend, welches Leben du führen musstest? Naja, und von den Ereignissen, die dazu geführt haben, wie du heute bist, hast du nichts geschrieben. Was ist es?

 

Hallo -0815-

Ich habe auch einen Bruder, der zwar nicht nachvollziehen kann, wie ich denke, aber er hilft mir wenigstens ab und zu. Ich weiß nicht, weshalb deine Schwester nichts mit dir zu tun haben möchte, denke aber, dass es schlußendlich (ja, ich weiß, ich gebe jetzt wieder mal nur den Klugschei*er) besser wäre, wenn man dies akzeptieren könnte und sich trotzdem nicht verlässt. acht dich nicht wütend, welches Leben du führen musstest? Naja, und von den Ereignissen, die dazu geführt haben, wie du heute bist, hast du nichts geschrieben. Was ist es?

 Das mit meiner Schwester habe ich akzeptiert. Nur traurig macht es mich trotzdem. Aber das es so ist habe ich eingesehen.
Wütend über das Leben bin ich nicht mehr. Mittlerweile eigentlich viel eher resigniert.

Ich habe die Ereignisse (bis auf das wenige das ich gepostet habe) bewusst weg gelassen. Ganz einfach weil es doch ohnehin nicht mehr wirklich wichtig ist...
Es kam nunmal wie es kam und ich bin jetzt wie ich bin.
Aber ich habe ja geschrieben, falls es gewünscht wird kann ich was davon schreiben. Ein paar Dinge wurden auch schon weiter oben angedeutet. Es ist eben eine lange Geschichte...

Hallo -0815- !
Ich kann das teilweise ganz gut verstehen. Womöglich bringt es dir wirklich nichts, zu erzählen, was dich zu dem gemacht hat, was du heute bist. Ich meine, ich war in Therapie und habe wirklich alles erzählt und helfen konnte mir niemand, was mir wiederum sagt, dass andere Menschen auch nicht klüger wären, wenn sie ein Leben geführt hätten, wie ich und zudem noch in meiner Haut stecken würden. Manchmal hilft es allerdings schon, jemanden von seinen Schwierigkeiten zu berichten, weil es nun mal bei einigen das Gefühl erweckt, nicht allein zu sein. Dies ist allerdings nur ein Gefühl, denn eigentlich ist jeder Mensch allein - er lebt und stirbt allein. Ich interessiere mich schon für deine Geschichte, weiß aber nicht, ob es für dich einen Sinn ergeben könnte, wenn du sie hier aufschreiben würdest. Ich kann dir das nicht versprechen.