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abhängig von meinem Freund?

Hallo ihr da draußen,

ich weiß gar nicht, wie ich so recht anfangen soll, ich komme mir einfach so dumm vor.

Ich liebe meinen Freund über alles, wir sind seit ca. einem Jahr zusammen und mit ihm habe ich die schönsten Momente überhaupt erlebt, auch wenn es nur Kleinigkeiten waren, sie haben mich unwahrscheinlich glücklich gemacht.

Aber dann gibt es immer wieder Momente - und momentan habe ich das Gefühl, dass es wieder häufiger auftritt - in denen ich so verletzt von ihm bin. Im Grunde weiß ich, dass es ganz und gar nicht seine Absicht ist mir weh zu tun, aber es passiert trotzdem immer wieder.

Ich würde mich eigentlich als eine selbstständige junge Frau sehen, die ihr Studium gut durchgezogen und abgeschlossen hat. Jetzt bin ich im Volo, es war immer ein Traum von mir, mit Schreiben mein Geld zu verdienen und das habe ich geschafft. Meine Mama, alleinerziehend, hat mir immer vorgelebt, wie stark eine Frau sein kann - und ich dachte, bis ich meinen jetzigen Freund kennengelernt habe, dass ich das auch sei.

Ich weiß, dass ich anstrengend sein kann. Ich brauche viel Aufmerksamkeit, viel Liebe und vor allem Bestätigung - jeden Tag. Ich hatte/habe mit einer Angststörung zu kämpfen, war auch fast 2 Jahre in psychotherapeutischer Behandlung und bekomme immer noch Tabletten. Mein Problem ist, dass ich zu viel nachdenke und habe leider viel zu oft Katastrophengedanken.

Das nervt meinen Freund natürlich und kapselt sich dann von mir ab. Er möchte nichts davon hören, wird wütend und schreit mich an, wenn ich ihn damit konfrontiere, dass ich das Gefühl habe, dass er mir nicht die Liebe entgegenbringt, die ich ihm gebe. Dass er plötzlich nicht mehr auf meine SMS reagiert, mich oft für eine Stunde am Telefon versetzt, macht mich ganz traurig und meine Gedanken bewegen sich in einer Abwärtsspirale. Wenn es meinem Freund zu bunt wird, legt er einfach auf und reagiert nicht mehr auf meine Nachrichten oder Anrufe (man muss dazu sagen, dass wir uns unter der Woche wegen der Arbeit gar nicht sehen, nur am Wochenende). Ich versuche meine Tagesplanung nach ihm auszurichten, z.B. dass ich zu einem bestimmten Zeitpunkt vor dem PC sitze und auf ihn warte - manchmal stundenlang.

Kann man da noch von einer gesunden Beziehung sprechen? Ich möchte ihn nicht verlieren, aber ich halte es nicht mehr aus, dass er so eine Macht über meine Gefühlswelt hat. Was ratet ihr mir?

Liebe Grüße!

 

Hallo ihr da draußen,

ich weiß gar nicht, wie ich so recht anfangen soll, ich komme mir einfach so dumm vor.

Ich liebe meinen Freund über alles, wir sind seit ca. einem Jahr zusammen und mit ihm habe ich die schönsten Momente überhaupt erlebt, auch wenn es nur Kleinigkeiten waren, sie haben mich unwahrscheinlich glücklich gemacht.

Aber dann gibt es immer wieder Momente - und momentan habe ich das Gefühl, dass es wieder häufiger auftritt - in denen ich so verletzt von ihm bin. Im Grunde weiß ich, dass es ganz und gar nicht seine Absicht ist mir weh zu tun, aber es passiert trotzdem immer wieder.

Ich würde mich eigentlich als eine selbstständige junge Frau sehen, die ihr Studium gut durchgezogen und abgeschlossen hat. Jetzt bin ich im Volo, es war immer ein Traum von mir, mit Schreiben mein Geld zu verdienen und das habe ich geschafft. Meine Mama, alleinerziehend, hat mir immer vorgelebt, wie stark eine Frau sein kann - und ich dachte, bis ich meinen jetzigen Freund kennengelernt habe, dass ich das auch sei.

Ich weiß, dass ich anstrengend sein kann. Ich brauche viel Aufmerksamkeit, viel Liebe und vor allem Bestätigung - jeden Tag. Ich hatte/habe mit einer Angststörung zu kämpfen, war auch fast 2 Jahre in psychotherapeutischer Behandlung und bekomme immer noch Tabletten. Mein Problem ist, dass ich zu viel nachdenke und habe leider viel zu oft Katastrophengedanken.

Das nervt meinen Freund natürlich und kapselt sich dann von mir ab. Er möchte nichts davon hören, wird wütend und schreit mich an, wenn ich ihn damit konfrontiere, dass ich das Gefühl habe, dass er mir nicht die Liebe entgegenbringt, die ich ihm gebe. Dass er plötzlich nicht mehr auf meine SMS reagiert, mich oft für eine Stunde am Telefon versetzt, macht mich ganz traurig und meine Gedanken bewegen sich in einer Abwärtsspirale. Wenn es meinem Freund zu bunt wird, legt er einfach auf und reagiert nicht mehr auf meine Nachrichten oder Anrufe (man muss dazu sagen, dass wir uns unter der Woche wegen der Arbeit gar nicht sehen, nur am Wochenende). Ich versuche meine Tagesplanung nach ihm auszurichten, z.B. dass ich zu einem bestimmten Zeitpunkt vor dem PC sitze und auf ihn warte - manchmal stundenlang.

Kann man da noch von einer gesunden Beziehung sprechen?

Nein, auf keinen Fall.

Ich möchte ihn nicht verlieren, aber ich halte es nicht mehr aus, dass er so eine Macht über meine Gefühlswelt hat. Was ratet ihr mir?

Wenn du in der Lage wärest, dich von ihm zu trennen, würdest du sicher nicht um Rat fragen.

Ich frage mich viel eher, wo in dem, was du hier von dir preisgibst, dein Vater ist. Es ist nur ein Gedanke, weil mir auffällt, dass du "nur" von deiner Mutter sprichst. Naja, und dann wäre vielleicht noch interessant zu erfahren, welche Erwartungen du an deinen Freund hast. Nach dem, was du von ihm berichtest, scheint er sich vor irgendetwas schützen zu wollen/müssen.

Ansonsten ein freundliches Willkommen.

LG

Liebe Grüße!

 

Was ist Liebe? Dasselbe wie Hass, wenn du nicht aufpasst!!