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keine Angst vor dem Tod

Seit Monaten bin ich auf der Kippe, ob ich mich töten soll, oder nicht!
In der letzten Zeit war es deutlich besser. Ich hatte das Gefühl, wieder leben zu können, es muss ja nicht gleich Lebensfreude sein, das wäre doch zuviel verlangt. Es reicht ja schon, das Leben wieder auszuhalten, wie all die Jahre vorher! Trotzdem, ständig ist da der Gedanke an den Tod, das Wissen, es schon längst getan zu haben, wenn niemand da wäre, den ich zurücklassen würde. Und vor allem, die Gewissheit, dass es für mich nicht schlimm wäre. Dann wäre ich halt tod, na und!! Der Tod schreckt mich schon lange nicht mehr. Für mich ist er eher Freund, Zuflucht, Ausweg. Ich komme einfach nicht davon los!

Ich habe das Gefühl, ja ich bin davon überzeugt, dass meine Seele in meiner Kindheit zerbrochen ist!
Nicht ein bisschen kaputt, sondern völlig zerstört! Und drum frage ich euch: WIE KANN MAN ETWAS REPARIEREN, DASS VÖLLIG ZERSTÖRT IST ??!!??
Deshalb kann ich es auf die Dauer nicht aushalten!
Ich fühle diese Lehre, diese verdammte Einsamkeit, diesen verdammten Schmerz schon mein ganzes Leben!
Ist es da nicht nur verständlich, ja logisch, seinen Weg nicht im Leben sondern im Tod zu sehen!
Wenn das Leben nichts bieten kann, gar nichts! Wenn ich bei dem Gedanken an meinen Tod nur noch denke: NA UND! Wie soll ich da noch weiterleben, wie!?!

Hallo fate,

dass ist eine schwierige Frage auf die es wohl nur eine individuelle Antwort gibt, Du weißt halt nicht was in der Zukunft auf dich wartet, es kann noch viel positives passieren

Was wäre denn für dich eine Situation, wo Du sagen könntest, jetzt lebe ich gerne?

Genau das ist mein Problem.
Ich lebe nicht gerne, egal welche Situation vorhanden wäre. Ich kann nicht einmal sagen, naja, wenn jetzt das wäre oder dieses, dann könnte ich leben wollen, bzw. gerne leben wollen.
Das heisst aber nicht, dass ich nicht lachen kann, dass ich mich nicht freuen kann, dass ich nicht die Schönheit der natur bemerke. Nein, ich sehe das sehr wohl, aber wende mich ab, und dann.....
Von mir aus könnte ich heute sterben, jederzeit, kein Problem. Wie schon erwähnt, ist es bei mir das Pflichtbewusstsein, sowohl für meinen Sohn, als auch meine Tiere dasein zu müssen, das einzige, was mich davon abhält. Die Frage ist , wie lange noch?!