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ständige Selbstmordgedanken

Hallo,

Möglicherweise kennt hier jemand etwas ähnliches. An manchen Tagen begleitetet mich eine verdammt starke Trauer, die wiederum von Gedanken begleitet werden wie der Vorstellung mir die Pulsadern aufzuschneiden, vom Fenster zu springen, in das Auto was mir gerade entgegenkommt hineinzulaufen, von der Brücke zu springen auf der ich mich gerade befinde ... 

Es gibt schon Gründe, mein Leben ist nicht einfach - welches ist das schon... ich will mich auch nicht wirklich umbringen (wenn ich rational darüber nachdenke)

Aber diese Gedanken treten in solchen Phasen sehr stark in den Vordergrund. Heute hab ich gemerkt wie ich es drauf anlegte von dem entgegenkommenden Auto überfahren zu werden. 

Weiß wer von euch eventuell Tipps wie man mit solchen Phasen am besten umgehen kann?

Danke im Vorraus :)

Na ja, ich würde meinen, es geht primär mal um Bewusstwerdung, also darum, für dich persönlich herauszufinden, warum du diese Gefühle und Gedanken hast. Denn offenbar handelt es sich dabei um Symptome irgendeiner tiefliegenden Problematik..auch wenn dir das nicht vordergründig völlig klar oder bewusst sein muss..erst dann könnte der nächste Schritt folgen..sprich adäquat nach Verhaltensstrategien in diesem Zusammenhang zu forschen...

Ganz allgemein gesprochen gibt es natürlich auch so etwas wie einen latenten, aber dennoch präsenten Todestrieb in uns, der allerdings meistens (zumindest solange man einigermaßen psychisch stabil ist) ins Reich des Unbewussten verschoben wird..

Am besten wäre es halt, über solche Dinge mit einem Psychotherapeuten zu sprechen, da erfahrungsgemäß die meisten "normalen" Menschen mit solch morbiden Gedanken oder Themen eher überfordert sind..

Ich persönlich kenne solche Gedanken mehr als gut..sie sind praktisch mein ständiger Begleiter..aber ich bin auch alles andere als ein "normaler" Zeitgenosse...falls du mal einen Gesprächspartner zu diesen Themen suchst..nur zu..

 

 

 

 

Danke, 

das ist sehr nett von dir. 

Vor einem Jahr begab ich mich tatsächlich in Psychotherapie, ich hatte auch diese Gedanken erwähnt - helfen konnte er mir auch nicht wirklich. Mir ist schon bewusst warum diese Gedanken und Gefühle immer wieder mal an die Oberfläche kommen. Einerseits ist es die Überforderung, andererseits meine Unsicherheit und zum Teil eben auch meine Familie die zur Zeit vor extremen Herausforderungen steht die sich jedoch bereits seit Jahren hinzieht, ach ja und diesem subjektiven empfinden ist noch eine gewisse Priese "Weltschmerz" beigemengt.

Ich kenne diese Selbstmordgedanken seit meiner Kindheit. Es gab Zeiten, da ließ ich sie einfach nicht mehr zu. Seit ein paar Jahren begleitet mich diese Morbidität wieder. Vielleicht verschwinden sie auch wieder wenn ich es quasi bis zum nächsten Base schaffe ... und mein Leben wieder geordneter verlaufen würde.

Sie sind auch nicht ständig im Vordergrund meines Bewusstseins, wenn ich darüber reflektiere, z. B. jetzt in der Nacht wo es dunkel und still ist, da bin ich wieder mit mir im reinen und ich spüre nicht diesen enormen inneren Druck den ich zum Beispiel spürte als mich auf meinem Weg nach Hause das Auto beinahe erwischt hätte. Aber in solchen Phasen des extremen inneren Druckes gelingt es mir nicht darüber zu reflektieren. Nicht mal der Fahrer dem ich damit mit Sicherheit geschockt hätte interessierte mich.Frown Zum Glück konnte er noch rechtzeitig ausweichen.