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Die online Selbsthilfe Community für Menschen die körperlich und/oder psychisch belastet, bzw. erkrankt sind und für Angehörige und alle Interessierten.

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woher weiß ich es

Woher weiß man ob man an Depressionen leidet oder was wären erste Anzeichen und wie kann man sich Hilfe holen. Confused
Stimmt es das, dass man gar keine Freunde mehr empfindet wenn man an Depressionen leidet? Oder kann man trotzdem auch mal Freude empfinden Huh?
Ich weiß nicht wirklich was momentan mit mir los ist, es gab ein Haufen Dinge die nicht schön waren, die sich aber inzwischen geklärt haben und trotzdem geht es mir nicht besser! Es gab einen kurzen aufschwung
und ich war schneller wieder unten als ich gucken konnte.
Mein Ess- und Schlafverhalten hat sich verändert. Ich bin oft müde und irgendwie nie wirklich wach und ich esse mehr. Und trotz der Müdigkeit liege ich oft wach und kann nicht schlafen bzw. habe Probleme beim Einschlafen. Auch meine Periode ist völlig aus dem Takt geraten.

Ich denke, hier gibt es keinen allgemeinen Maßstab, wann Depressionen vorliegen oder nicht, da Menschen einfach zu unterschiedlich sind. Ein Mensch, der z.B. generell der nachdenklich und tiefgründig ist, der könnte von anderen fälschlicherweise als depressiv eingeschätzt werden, obwohl er sich selbst gar nicht so fühlt..

Grundsätzlich ist hier die Selbstbeobachtung und die eigene Einschätzung besonders wichtig, also weniger das, was andere Leute dazu meinen. Du kannst es z.B. auch daran bemessen, indem du deine derzeitige Befindlichkeit, deine Stimmungen, deine Gedanken, deine Ängste mit Zeiten in deiner eigenen Vergangenheit vergleichst, in denen du dich selbst unbeschwert, psychisch ausgeglichen oder halbwegs zufrieden (oder sogar glücklich) gefühlt hast, dann wirst du sehr schnell die Unterschiede herausfinden..und je größer diese Unterschiede sind, und je regelmäßiger und intensiver sie auftreten, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit für eine affektive psychische Störung, also z.B. eine depressive Erkrankung..

Aber um sicher zu gehen, hilft in solchen Fällen meistens nur ein Gespräch mit einer Fachperson, sprich einem Psychiater oder Psychotherapeuten..der kann dir auch die "richtigen" Fragen zur Anamnese (also mögliche Hintergründe, Anzeichen und langfristige Ursachen einer psychischen Störung) stellen, um nach und nach herauszufinden, ob du und deine Symptome sich nicht mehr im sogenannten "Normalbereich" bewegen, also die normalen Stimmungsschwankungen, inneren Veränderungen oder sonstige problematische Phasen, die im Verlauf eines Lebens bei jedem Menschen auftreten und nicht unbedingt eine psychische Erkrankung darstellen..und vor allem auch, um herauszufinden, ob deine veränderte Befindlichkeit somatische oder psychische Ursachen haben könnte..