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Das Wort Suizid wird in der modernen Wissenschaftssprache bevorzugt. Es gilt als sprachlich neutral; ebenso der Begriff Selbsttötung. Selbstmord kann als tabuisierend, stigmatisierend und/oder kriminalisierend rezipiert werden; Freitod als heroisierend. In der Alltagssprache dominiert der Begriff Selbstmord. Er entstand als Lehnübersetzung im 17. Jahrhundert aus suicidium.[gd 1] Mit dem Suizid befassen sich Wissenschaften wie die Psychiatrie, Psychologie, Soziologie, Philosophie, Theologie und die Rechtswissenschaft. Als eigenständige Wissenschaft, die sich mit dem Suizid besonders aus psychiatrisch-medizinischer Sicht beschäftigt, hat sich im 20. Jahrhundert die Suizidologie herausgebildet.

Daneben gibt es praktische Ansätze zur Suizidverhütung und zur Betreuung derjenigen, die einen Suizidversuch – eine Suizid-Handlung, die nicht direkt zum Tod geführt hat – unternommen haben, sowie der Angehörigen von Suizidenten. Suizid wurde in Gesellschaften und Epochen sehr unterschiedlich bewertet, was sich auch in der Sprache niederschlug. In den Fachsprachen haben sich heute die Bezeichnungen Suizid und Selbsttötung durchgesetzt, letztere wird meist juristisch oder amtssprachlich verwendet und lässt den Unterschied zwischen Vorsatz und Fahrlässigkeit offen. Suizid wird vor allem in der wissenschaftlichen und der medizinischen Sprache bevorzugt; beide sind lateinisch geprägt. Selbstmord Selbstmord ist die historisch älteste deutschsprachige Bezeichnung für einen Suizid.

Das Wort „Selbstmord“ ist keine eigentliche deutsche Wortschöpfung, sondern entstand als Lehnübersetzung des neulateinischen „suicidium“ im 17. Jahrhundert, während das Wort „Selbstmörder“ im 16. Jahrhundert bei Martin Luther erstmals als „sein selbs mörder“ (seiner selbst Mörder) erscheint. Die indogermanische Wurzel des Wortes „Mord“ bedeutet „aufgerieben werden, zerreiben“ (vgl. aus derselben Sprachwurzel: „mürbe“).[gd 2] Es stand ursprünglich für „Tod“ während das Adjektiv „tot“ eine alte Partizipialbildung zu dem nicht mehr gebräuchlichen althochdeutschen „touwen“ ist, was „sterben“ bedeutet.[gd 3] Doch schon in altgermanischer Zeit hatte sich die Wortbedeutung bei vielen Stämmen verschoben und stand für „absichtliche, heimliche Tötung“. Den gleichen indogermanischen Ursprung hat das lateinische „Mors“ (Tod).

1652 wurden durch John Donne die Begriffe „self murder“ für den verwerflichen Selbstmord und „self-homicide“ für den nicht von vorneherein verwerflichen Suizid in der englischen Sprache etabliert.[3] Fritz Mauthner schrieb 1923 in seinem Wörterbuch der Philosophie: „Und weil der sogenannte Selbstmord doch auch kein unnatürlicher Tod ist, weil es immer natürlich zugeht – dieweil der Mensch eben im Leben wie im Sterben immer mit zu der Natur gehört –, darum bin ich geneigt, den neuen, nicht ganz einwandfrei gebildeten Ausdruck Freitod – im D. W. noch nicht gebucht – dem alten und an die Sprache des Strafrechts erinnernden Worte Selbstmord vorzuziehen. […]

Jean Paul konnte die Umformung Selbermord wagen; immer knüpft die Vorstellung an die des Verbrechens an, wie es denn im Französischen bis nach der Mitte des 18. Jahrhunderts homicie de soi-même hieß. […]“[4] In der Wissenschaft wird der Begriff heute meist abgelehnt,[5] da eine Beurteilung der Tat vermieden werden soll: Fred Dubitscher sagte „Selbstmord sei kein Mord im eigentlichen Sinn und kein Verbrechen“.[6] Adrian Holderegger formulierte: „Dieses Residuum eines religiösen Vorurteils und einer veralteten Rechtsauffassung hat in einem modernen Beurteilungsschema keinen Platz mehr“.[7] Der Begriff „Selbstmord“ ist aus juristischer Sicht inkorrekt, da eine Selbsttötung nicht die heutigen juristischen Kriterien eines Mordes erfüllt.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Suizid aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

 

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06.10.2013
 
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